11.11.2014

"The Evil Dead" und Isaac Asimovs "Foundation"-Trilogie werden Fernsehserien















Das sind doch mal zwei krasse Ankündigungen: 

Erstens: The Evil Dead wird eine TV-Serie.
Seit über zwanzig Jahren betteln Fans der "Tanz der Teufel"-Reihe um eine Fortsetzung ihres heißgeliebten Epos über den einhändigen Schrotflinten- und Kettensägen-schwingenden Antihelden "Ash". Anscheinend hat das Flehen geholfen, denn auf einmal kündigen Sam Raimi und Rob Tapert eine ganze Evil Dead Fernsehserie an! Und das beste ist, dass man nicht das Remake des ersten Films als Grundlage nimmt. Bruce Campbell wird als Ash Williams zurückkehren, um ein paar Untote zu vermöbeln. In: "Ash vs. Evil Dead". Vorerst hat der US-Sender Starz 10 Episoden geordert.

Sam Raimi dazu:

"Evil Dead has always been a blast. Bruce, Rob, and I are thrilled to have the opportunity to tell the next chapter in Ash’s lame, but heroic saga.  With his chainsaw arm and his ‘boomstick,’ Ash is back to kick some monster butt. And brother, this time there’s a truckload of it."

Campbell's Kommentar

“I’m really excited to bring this series to the Evil Dead fans worldwide – it’s going to be everything they have been clamoring for: serious deadite ass-kicking and plenty of outrageous humor,” 

Im Moment bin ich mir noch nicht sicher, ob ich begeistert oder noch skeptisch sein soll. Ich habe nämlich keine Ahnung, was man bei Starz zu erwarten hat. Vor allem was die Qualität ihrer Serien und die kreativen Freiheiten angeht, die sie den Schaffenden gewähren. Warten wir mal ab. In ein paar Monaten dürften wir mehr wissen.

via ShockTillYouDrop


Auch mindestens genauso interessant und von Vielen (dieses Mal Science Fiction Fans) lang erwartet: Isaac Asimovs "Foundation"-Trilogie wird von HBO und Jonah Nolan (dem Christopher sein Bruder) für die Flimmerkiste umgesetzt. 
Eine Foundation-Verflimung dürfte, was ihren Aufenthalt in der Development Hell angeht, einen ähnlichen Status wie Ray Bradburys Martian Chronicles inne haben. Doch selbst die haben mittlerweile eine Film-Umsetzungen erfahren. Irgendwann war sogar Roland Emmerich an einer möglichen Inkarnation einer Foundation-Verflimung beteiligt. Daraus ist zum Glück nichts geworden!
Nun scheinen Asimovs Bücher ein gutes Zuhause und die richtigen Leute gefunden zu haben. Was die Qualität bei HBO und das Können vom jüngeren Nolan angeht braucht man sich jetzt nicht groß in Unwissenheit ergehen.

Was mich besonders interessiert ist das "Wie". Wie will man drei Bücher umsetzen, die zu einem sehr großen Teil aus Unterhaltungen besteht? Denn der Action-Anteil der Reihe ist verschwindend gering. Das meine ich überhaupt nicht böse und will das keinesfalls als Makel anbringen. Die Bücher sind top! Ich frage mich nur, wie man das moderne Publikum mit etwas begeistern will, das von seinem Adrenalin-Gehalt eher ein Mad Men in Space wäre als z.B. ein Battlestar Galactica. Vor allem muss man ja den Kosten-Nutzen-Faktor mit einbeziehen. Space-Opera ist nunmal teuer. Bin gespannt.

Nolan:

“Well, I fucking love the ‘Foundation’ novels by Isaac Asimov. They're certainly not [unknown], but that's a set of books I think everyone would benefit from reading. That's a set of books where the influence they have is just fucking massive. They have many imitators and many have been inspired by them, but go back and read those, and there are some ideas in those that'll set your fucking hair on fire,”

Fucking enthusiastisch ist der fucking Junge ja schonmal... Vielleicht hätte er noch anhängen sollen: "These books are so great, they're gonna kick your dick off!" (Frei nach BoJack Horseman.)

Story der Foundation-Serie:

Das galaktische Imperium steht vordergründig in seiner vollen Blüte und beherrscht die Milchstraße mit rund 50 Millionen besiedelten Welten und Billionen von Menschen. Die Geschichte beginnt mit dem ersten Erscheinen des 33-jährigen Hari Seldon im Jahr 12.020 G. Ä. Er besucht Trantor, den Hauptplaneten des Imperiums, um die ersten Ideen seiner neuen Wissenschaft vorzustellen. Gesteuert von R. Daneel Olivaw, der hier in zwei weiteren Figuren als Eto Demerzel und Chetter Hummin auftritt, wird Seldon motiviert und angeleitet, die Wissenschaft und Mathematik der Psychohistorik zur Reife zu entwickeln. Mit Hilfe der Psychohistorik erkennt Seldon, dass der Niedergang des Imperiums aufgrund vieler verschiedener, zusammenspielender Faktoren unausweichlich ist und die folgende Zeit des Chaos und der Barbarei etwa 30.000 Jahre umfassen würde. Seldon wird von dem Gedanken geplagt und motiviert, wie diese Entwicklung aufgehalten oder zumindest abgeschwächt werden könnte. Mittels der Psychohistorik beginnt er, vage an einem Plan zu arbeiten, mittels dessen die Zeit des Interregnums auf 600 Jahre begrenzt werden und gesichert ein stabileres, neues Imperium aufgebaut werden kann. Mit einer Kolonie von Wissenschaftlern, die die Geburtszelle des neuen Imperiums darstellen sollen, könnte diese Steuerung gelingen. Durch weitere, geschickte Manöver des R. Daneel Olivaw gelangt Seldon zunehmend in Positionen auf Trantor, von denen aus er seinen Plan ausbauen und schließlich in die Tat umsetzen kann. via Wikipedia

 via TheWrap

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