09.05.2013

Fanfilm: Judge Minty



Wow. Einfach nur "wow". Wenn man genug Fanfilme gesehen hat, weiß man dass auf jede gute Fanproduktion mindestens 5 miese Filme kommen. Dabei will ich den Machern keineswegs einen Mangel an Leidenschaft oder Mühe vorwerfen. Extrem schlechte CGI-Montagen und nicht sonderlich gut ausgearbeitete Konzepte machen es einem schon schwer 20 bis 30 Minuten bei der Sache zu bleiben. Besonders in den Zeiten des Internets und den immer kürzer werdenden Aufmerksamkeits.... was? 
Viele Fanfilme scheitern nur schon allein an der Tatsache das sie von Fans gemacht werden. Fans neigen oft einfach dazu zu viel von dem in ihre Filme zu knallen, was sie selbst gerne als Fans sehen würden. Oft kann sowas leider nach hinten losgehen und es kommt eher zu Resultaten die sich anfühlen als würde ein 5 Jähriger seinen Lieblingsfilm nacherzählen wollen.

Bei Judge Minty ist das anders. Man hat ausgesprochen viel Wert darauf gelegt mit wenigen Mitteln das Feeling von Judge Dredds Welt zu emulieren, ohne zu viel zu kopieren. Mit einem eigenen Hauptcharakter eine eigene kurze Geschichte zu erzählen funktioniert definitiv besser als beispielsweise eine bestehende Geschichte über Dredd nachzuerzählen.

Hut ab vor Steven Sterlacchini und seinem Team, die es geschafft haben einen Film zu machen der sich nicht hinter teureren Produktionen zu verstecken braucht.
Ich hoffe irgendjemand in höherer Position sieht diesen Film und macht mit den verantwortlichen Leuten eine TV-Serie draus.

Story: Judge William Minty has spent his entire adult life policing the violent streets of Mega-City One - and now he's slowing down. When a lapse of judgement almost ends his life, he knows that it's time to quit. He can choose to teach in the Academy, or he can leave the city and walk alone out into the anarchy of the Cursed Earth, taking law to the lawless.

via Nerdist

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Dein Kommentar erscheint, wenn er sorgfältig per Hand freigeschaltet wurde ;)