08.07.2012

Trailer: "Dredd"



Ist zwar ein wenig spät den Trailer jetzt noch zu posten, doch da ich mich sehr auf "Dredd" freue, muss das jetzt noch sein.
An sich sieht der Tailer zu "Dredd", dem Kino-Reboot des Judge Dredd-Franchises, schon sehr cool aus. ich weiß ja nicht wie alteingesessene Fans der Comics das sehen, doch mir gefällt was ich da sehe. Auch wenn der Look des Comics und gewisse Story-Elemente in den Stallone-Film von 1994 geflossen zu sein scheinen, war besonders das Fandom sehr unzufrieden mit dem Film. Einer der Hauptgründe, so kleinlich es auch wirken mag, war die Tatsache dass Judge Dredd im Film seinen Helm abgenommen hat. Der Mann hat in 35 Jahren Comic-Geschichte nicht einmal den Eimer von seiner Rübe genommen und im Film wird das einfach mal über den Haufen geworfen. Ist quasi so als würde man Donald seinen Schnabel abnehmen lassen. Man meinte wohl damals, dass man schon Stallones Visage komplett sehen muss wenn man ihm schon so viel an Geld in den Rachen wirft. 
Heute ist das anders. Dieses Mal bleibt der Helm da wo er hingehört. Dredd wird nun von Karl Urban gespielt, den man ja mittlerweile gut als neuen Dr. McCoy in J.J. Abrahams "Star Trek" Reboot kennen dürfte. Urban's Darbietung als "Das Gesetz" von Mega City 1 wirkt ziemlich cool und erinnert irgendwie an Clint Eastwoods Spiel in Dirty Harry. So weit ist das ja auch nicht hergeholt. Der Comic an sich ist ja schon eine Parodie der typisch amerikanischen Cop-Filme der 70er im Sci-Fi-Gewand.
Wo man in der 90er Verfilmung des Stoffes noch sehr auf einen gewissen Blade Runner-Look gesetzt hat, hat man für den neuen Film einen eher realistischeren Stil gewählt. Assoziationen zu Neil Blomkamp's "District 9" werden da geweckt. Find ich gut.
Ab dem 15. November kann man sich in Deutschland davon überzeugen wie gut der neue "Dredd" nun wirklich ist. Überall sonst läuft der Film natürlich wieder früher an. Meh, Deutschland. Meh.

Wer vorab mal ein wenig über den Original-Dredd recherchieren will, dem kann ich den ersten Band der "Complete Case Files" ans Herz legen. Auf knapp 336 Seiten wird das komplette erste Jahr abgehandelt in dem Judge Dredd sich der Welt presentiert hat. Besonders cool ist, das ein paar der Stories von Brian Bolland gezeichnet wurden. Bolland's Artwork dürfte spätestens seit Alan Moore's Batman Story "The Killing Joke" Kultstatus erreicht haben.

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