06.07.2011

Machs gut, Flocky (1999 bis 2011)

Der vergangene Freitag war der beschissenste Tag, für meine ganze Familie, seit langer Zeit. Am ersten Juli mussten wir unseren West Highland Terrier "Flocky" einschläfern lassen.
Über einen Zeitraum von etwas 3 1/2 Wochen mussten wir mitansehen wie Flocky immer dünner, antriebsloser und schwächer wurde. Sein Appetit nahm ab, er konnte keine Stufen mehr raufsteigen und zum Spielen ließ er sich auch nicht mehr animieren. 
Vor ein paar Wochen waren wir mit dem kleinen noch beim Tierarzt, um einen Stachel aus seiner Hinterpfote ziehen zu lassen. Darum hatten wir auch angenommen seine danach auftretenden Symptome würden vielleicht von einer Entzündung oder ähnlichem herrühren und wären nur vorübergehend. Außerdem war er ja auch nicht mehr der jüngste. Doch als Flockys Zustand sich nach einiger Zeit nicht besserte, schlug ich vor ihn nochmal zu Tierarzt zu bringen. Freitag morgen ist mein Vater dann mit ihm zum zum Doc gegangen.
Die Diagnose war weitaus schlimmer als wir hätten ahnen können: Krebs. Der komplette Bauchraum war bereits durchwuchert. 
Am Morgen hatte ich meine Mutter noch beruhigen wollen und auf eine schnelle Genesung durch Medikamente und Ruhe gesetzt. Für den Späten Nachmittag wurde dann der letzte Gang zum Tierarzt festgelegt.

Flocky ist letzten Februar 12 Jahre alt geworden und war im Alter von 8 Wochen, am 9. April 1999, zu uns gekommen. In den 12 Jahren seines Lebens mussten wir so gut wie nie mit ihm zum Arzt. Außer für hundetypische Kleinigkeiten und Impfungen. Röntgenaufnahmen die eine frühere Erkennung der Krankheit ermöglicht hätten, waren also nie "vonnöten". 
Für uns ist es das wichtigste, dass Flocky in seinen letzten Wochen nicht Leiden musste und ohne Schmerzen beim Tierarzt eingeschlafen ist. Sollte er doch Schmerzen gehabt haben, hat er sich diese nie anmerken lassen...

Wir haben ihn in unserem Garten, nur wenige Meter entfernt vom Grab unseres ersten Hundes "Buffy" (1992-2006), beerdigt.

Machs gut, Flocky. Du wirst uns fehlen.

Kommentare:

  1. Oh, das kann ich nachempfinden. Ist bestimmt ein seltsames Gefühl, wenn dieser kleine Wuschel, der einfach immer da war, plötzlich fehlt. :/

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  2. Nicht schön. Ich fühle mir dir. Mein Beileid.

    Meinen Hund habe ich ebenfalls im Garten beerdigt. Mittlerweile wächst ein wunderschöner Rosenbusch auf seinem Grab.

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  3. Danke für eure Anteilnahme. :|

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