19.05.2011

Terra Nova - Trailer

Mal ehrlich: Ich hab lange nicht mehr eine dermaßen dümmliche Prämisse für eine Fernsehserie gehört, wie die von "Terra Nova". Story ist nämlich, dass in etwa hundert Jahren die Welt so verdreckt ist, dass man mit Hilfe einer Zeitmaschine 85 Millionen Jahre (!!!!!!!)  in die Vergangenheit reist um dort eine Kolonie aufzubauen. 
Öhm, ich weiß die Frage ist offensichtlich aber: Warum 85 Millionen Jahre?! Würden nicht schon 100.000 Jahre reichen? Oder von mir aus auch 1.000.000? Hauptsache ist doch, dass man dort keinen Menschen über den Weg läuft und nicht viel kaputt macht.Warum hat man wohl diese gut klingende Zahl gewählt? Tipp: Steven Spielberg produziert die Serie. Folgerichtig stapfen auch Dinos durchs Bild. Warum sollte man eine halbwegs sicherere Zeit wählen (z.B. vor dem Absturtz eines riesigen Meteoriten), wenn man Dinosaurier zeigen kann? Zu allem Überfluss kurven die Leute auch mit dicken Trucks und anderem schweren Gerät durch die Botanik. So viel zum Erhalt der Natur bzw. so viel zum Thema Fehler der Vergangenheit/Zukunft nicht zu wiederholen. Oh, man hat auch dicke Knarren dabei um sich zu verteidigen. Wäre nicht nötig wenn man eine Zeit nach dem Meteoriten-Absturz in New Mexico gewählt hätte, in der der Großteil der Landbewohner ohnehin nicht viel größer ist als eine Katze. Mit Logik kommt man da eh nicht weit.
Wenn man nach dem Klonen in Jurassic Park keine andere Ausrede mehr für Dinosaurier und Menschen zur selben Zeit am selben Ort findet, muss man eben besonders kreativ werden. Zugegeben: Ich werde mal reinschauen. Denn: Ich mag Dinos. So was wird man schwer los. Ich zumindest. Außerdem sind die Effekte echt gut und der Hintergrund einer Familiengeschichte vor diesem Setting erinnert schon ein wenig an Land of the Lost. Nur ohne Dino-Menschen. Klingt nett. Eventuell ist auch mehr sozial kritik an dem ganzen, als ich jetzt befürchte. Immerhin ist es ja immernoch Science-Fiction und soll ja schon als Spiegel unserer heutigen Zeit dienen und so...
Dennoch ist das Konzept mehr als dünn. Fast so dünn wie der Spielzeug-Roboter-Hund der Verbrechen aufklärt...

via YouTube

Zum Vergleich nochmal das Intro von Land of the Lost:

Fast das selbe... oO

Kommentare:

  1. Vll. hat man auch bewusst ne gefährliche Zeit gewählt damit die Kolonie nicht überlebt :D Hauptproblem scheint ja die Überbevölkerung zu sein (zumindest lt. Trailer), da ist das Schicken ins Verderben doch ne gute Sache :P

    Aber stimmt schon, die Prämisse wirkt irgendwie etwas... kurios. Bin mal gespannt wie lange die Serie durchhält bzw. erstmal wie interessant sie vll. doch abseits dieser Voraussetzung ist :D Allein die Produktionskosten sehen ja gigantisch aus ^^

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  2. Good Point. Nur dann würde man denen nich so ein krasses Equipment mitgeben. Eventuel ne Steinschleuder, Klopapier und was zu lesen.^^

    Entweder geht die Serie nach 1 1/2 Season baden oder sie läuft ewig... Bei dem Budget gehts nich anders.

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  3. Moment! Krieg ich eingebaut:
    Im Trailer heißt es "10th Pilgrimage" meine ich. D.h. um Vertrauen in den Todestrip zu erzeugen schickt man (auslaufende?) Waffen(modelle) und überflüssiges Militär mit. Könnte immer noch günstiger sein als was anderes. xD Klingt halbwegs logisch.
    Anyway, ich glaube solange die Serie nicht läuft wirds man nicht erfahren und selbst dann vermutlich den Kopf schütteln und es dann über die Kolonierealität verdrängen. Mal schauen ^^

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  4. Klingt logisch. So wird man unerwünsche bürger, altmetall, und millitärs los die zu doof sind sich die schuhe zu zu binden.

    Ich lass mich einfach mal von der serie überraschen. Sieht nach nettem teurem trash aus. :D

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