06.04.2011

Achievement Unlocked: Umzug überlebt

So. Done and done. Seit mehr als einer Woche schlafe ich nun in meiner neuen Wohnung und seit zwei Tagen ist die alte Bleibe übergeben.
Wie war der Umzug so? Stressig. Nachdem ich wochenlang darum bangte, ob ich eine vernünftige neue Wohnung finden würde, habe ich vor drei Wochen endlich etwas in der schönen leipziger Südvorstadt aufgetan. 28 Quadratmeter mit Küche in der Umgebung der meisten meiner Freunde und Uni und Stadtzentrum so nah, dass man auch hinlaufen kann. Jackpot quasi. Zwischen mir und der Traumwohnung standen 15 schwere Umzughskisten, fünf Billy Regale, ein Schreibtisch, eine Kommode und eine nicht enden wollenden Flut an Krimskrams, der in zwei Transporterfuhren von A nach B geschafft und dann irgendwo untergebracht werden musste. Das Wetter war gut, die Helfer zahlreich, der Muskelkater vorprogrammiert und alles in gut 5 Stunden erledigt. Überraschend lange dauerte das Putzen in der alten Wohnung, ganze zwei Mal mussten wir den Übergabetermin verschieben.
Aber all das ist nun vorbei, hier sitze ich jetzt und trinke Tee. Nur noch vier Kisten müssen ausgeräumt werden, die ersten Poster hängen, der Teppich (der den Raum erst richtig gemütlich macht) liegt und nachdem Christian gestern wieder gen Dortmund abgefahren ist, sehe ich mich um und denke: So. Done and done.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal ganz herzlich bei allen fleißigen Helfern bedanken, ohne die ich diesen Umzug nie im Leben hätte bewältigen können. Besonders an Micha, der noch nie einen Ford Transit gefahren hatte und das (auch wenn er bescheiden beteuert seine Beifahreren [ich] sei der Grund dafür) ganz, ganz großartig gemacht hat, ohne den Wagen oder seine Ladung zu beschädigen. Auch Dank an alle Schlepper! Ihr wisst, dass ihr gemeint seid und bei meiner in nicht allzu ferner Zukunft stattfindenden Einweihungsfeier werdet ihr alle mit selbstgemachten Tacos und Bier bewirtet. Ganz großes Danke auch nochmal für alle sichtbar an Christian, der als meine rechte Hand und große Hilfe beim Flottmachen der alten WG unentbehrlich war. Und last but not least danke an meine Eltern, die mir aus der Ferne tüchtig unter die Arme gegriffen haben. Euch allen habe ich es zu verdanken, dass ich jetzt in Ruhe hier sitzen und ein neues Semester und vielleocht sogar so eine Art neuen Lebensabschnitt starten kann. Danke.

Und sonst? Sonst war zu nichts außer Umzug wirklich Zeit. Wer sich also vernachlässig gefühlt haben sollte: sorry, ich war wirklich von morgens bis abends am ackern und hatte keine Zeit auch nur an irgendetwas anderes zu denken. Wir holen alles, was wir verpasst haben sollten, nach.

Für heute habe ich mir mal nicht viel mehr vorgenommen, als den ersten Tag allein in meiner eigenen Wohnung zu genießen. Ich blätter gleich mal in Ruhe durch meinen Feedreader, blogge vielleicht das Eine oder Andere, mach mir was zu Essen und verbringe dann den Abend mit Mila. Hoffe eure letze Woche war nicht so anstrengend, wie meine!

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