22.11.2010

The Walking Dead #3 "Tell it to the Frogs" - Review

Die Füchse unter euch werden schon gemerkt haben, dass dies die Review zur Episode von letzter Woche ist. Hatte viel zu tun und hab diese Folge auch erst vor drei oder vier Tagen gesehen.Die Review zu "Vatos" kommt dann entweder heute oder morgen. Sorry für die Verzögrung. Spoiler habe ich in dieser Rezension übrigens weitestgehend vermieden. Nur wer die Folge noch garnicht gesehen hat sollte aufhören zu lesen. Wer die Folge schon kennt darf weiterlesen und sich in seiner Meinung bestätigt fühlen. ;)





Story
:
Rick und seine neuen Freunde kehren zum Camp zurück, wo Rick seine Frau Lori und seinen Sohn Carl endlich wiedersieht. Allerdings hält die Familien-Idylle nicht lange an: Rick und die anderen müssen Daryl (Norman Reedus) leider sagen, dass sein Bruder Merle noch mitten in Atlanta an ein Hausdach gekettet ist und nur eine Tür und eine Eisenkette ihn von den Walkern trennen.
Daryl will sich auf den Weg machen, um seinen Bruder zu holen. Jedoch nicht ohne Rick's, Glenn's und T-Dog's Hilfe. Schließlich sind Rick und T-Dog an Merle's unangenehmer Lage nicht ganz unschuldig. Zudem kann man ja auf dem Weg noch die Tasche volle Gewehre holen, die Rick vor dem Panzer verloren hat, als die Zombies in angegriffen haben.

"Tell it to the Frogs" ist die bisher charakter-fixirteste Episode von "The Walking Dead."
Neben dem Pilot, in dem man sich am meisten auf Rick konzentriert hat. In dieser Episode kommt vor allem Shane zum Zuge. Seine bisherige Position in der Gruppe, als "Anführer" und an der Seite von Lori und Carl gerät ins Schwanken. Natürlich ist es keine großen Entscheidung für Lori sich wieder mit Rick zusammen zu tun, als er zurückkehrt. Der letzte Stand der Dinge war für Lori schließlich, dass Rick gestorben war. Da sich diese durch Shane übermittelte Information als Lüge erwiesen hat, legt Lori nun nicht mehr viel Wert auf Shane's Gegenwart.

Auch der Mirkokosmos der Gruppe an sich wird mehr beleuchtet: Die Dynamik und das Leben in der Gruppe von Überlebenden bietet einen Hintergrund an, vor dem die Handlung stattfindet und lässt so ein Gefühl von Sicherheit aufkommen.
Dies wiegt den Zuschauer allerdings in einer Ruhe, die sicherlich als trügerisch bezeichnet werden kann. Immerhin haben wir es hier mit einer Welt zu tun, in der die Toten das Sagen haben und jeder als nächstes gefressen werden könnte.
Eine Realität, die schon in den ersten Minuten der Folge ihre Schatten voraus wirft und darauf vorbereiten bzw. davor warnen soll, was noch auf die Gruppe und den Zuschauer zukommt.

Da "Tell it to the Frogs" sich wie gesagt sehr stark auf die Charaktere beschränkt und nicht so viel "Action" bietet, gibt es für mich nicht viel mehr zu erzählen. Zumindest gerade dann nicht, wenn man nicht vor hat die komplette Geschichte minutiös wiederzugeben oder mit Spoilern um sich zu schmeißen.
Somit bietet die Folge einen gesunden Gegenpol zu den ersten beiden Folgen und ein wenig Ruhe vor dem Sturm.

Zu den Effekten und Schauspielern an sich braucht man auch nicht viel sagen. Das jeweilige Niveau wird entsprechend ohne Einbußen weitergeführt.
8von10

EDIT: Für alle die die Folge gesehen haben, hab ich noch dieses Behind the Scenes angehängt. Hier gilt auch wieder Spoiler-Warnung.

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