13.01.2010

Death from above Leipzig

Der Tod geht um. Das klingt ja schonmal extrem dramatisch. Ich könnte mich jetzt in der Tat Stundenlan über diese Stadt (ja richtig, Leipzig) und ihre Schnee- und Eis-Politik auslassen, aber ich habe einen 10 Stunden Tag hinter mir und beschränke mich auf die Fakten:



Schnee-Räumen ist überbewertet, vor allem in kleinen, engen und sehr stark befahrenen Nebenstraßen in Innenstadnähe.

Salz? Was ist das? Ist Leipzig angeblich schon vor ein paar Tagen ausgegangen...

Wenn Schnee geräumt wird, dann nur an Stellen, an denen der Boden auch im nassen Zustand glatt ist. Leipzig - bei uns rutschen sie trotzdem.

Ein Krümel Schotter pro Quadratmeter reicht locker.

Und wenn sie sich nicht den Hals oder das Becken gebrochen haben könnten sie ja immernoch von einem der riiiieesigen Eiszapfen getroffen werden, die von allen Dächern hängen und langsam aber sicher heruntertauen.



Vor allem zu Punkt drei kann ich Beweismaterial liefern. Auf dem Weg zur Arbeit fiel mir ein mindestens 70cm langes Prachtstück auf. Natürlich genau über dem Gehweg. Nichts abgesperrt und schon ordentlich Splitter überall. Ich dachte mir: nein danke! wechselte die Straßenseite und machte ein Foto. Mein Leben ist gefährlich!

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