28.11.2009

Drag me to Hell - Review

Story:
Christine arbeitet in einer Bank als Kredisachbearbeiterin und spekuliert auf eine Beförderung. Als eine alte Dame sie um eine Krediterhöhung bittet, um nicht aus ihrem Heim geworfen zu werden, will Christine ihrem Boss beweisen dass sie die richtigen Entscheidungen treffen kann: Sie weist die Alte ab die sich dafür mit einem Fluch bedankt der Christine nach drei Tagen in die Hölle schleifen soll.
Von da an wird Christine von Dämonen verfolgt und belästigt und setzt alles daran den Fluch rückgängig zu machen...

"Drag me to Hell" ist seit 1992 Sam Raimi's erster Ausflug in Horror Genre mit starken Kinder Krankheiten.
Es ist komisch: Der Film fühlt sich an wie "früher" und irgendwie doch nicht. Es gibt die altebekannten Motive die Raimi schon in seinen Evil Dead Filmen und Darkman verwendet hat: Slapstick, Schwarzer Humor, Ekel und für ihn typische Kamerafahrten und -einstellungen sind alle da. Doch irgendwas fehlt bzw. stimmt nicht.

Zum einen ist der Hauptcharakter nicht wirklich sympathisch bzw. nervig.
Klar, Raimi wollte wohl einen möglichst lieben und guten Menschen sprichwörtlich durch Blut und eingeweide robben lassen. Das ist auch eine coole Idee die man besser mit einer anderen Schauspielerin verwirklicht hätte. Der Hauptcharakter verwandelt sich zwar in den letzten 10 Minuten zu einem richtigen Bad Ass, wirkt aber dennoch recht unbeholfen.Außerdem dürfte Christina den meisten Tierfreunden, ab einer bestimmten Szene, alles andere als sympathisch sein...^^

Was mich auch gestört hat, waren die (teilweise) schlechten bzw. halbgaren CGI-Effekte die (leider) nicht besonders gut neben den spitzenmäßigen Puppen und Onscreen Effekten ausgesehen haben.

Gut fand ich die Ekel- und Schockeinlagen die gut über den ganzen Film verteilt wurden und auch das Retrofeeling der trashigen Story und den B-Movie Elementen fand ich sehr cool.

Im Großen und Ganzen ist "Drag me to Hell" ein netter erster Schritt für Raimi zu seinen Wurzeln die er, mit The Evil Dead Anfang der 80er, geschlagen hat.
Dennoch bin ich mit dem Film nicht ganz warm geworden. Eventuell bin ich mit anderen Erwartungen herangegangen, die ich bei einem weiteren Ansehen außer Acht lassen kann.
Fazit:Nicht so gut wie Raimi's frühe Werke aber auch bei weitem nicht so blöd wie die Spiderman Filme und lohnt sich wohl am besten für einen Videoabend bei einer Kiste Bier.
7von10

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