29.09.2009

A Nightmare on Elm Street - Saga Review Part I

A Nightmare on Elm Street

Serienkiller und Massenmörder sind wohl die ältesten und bekanntesten (Film-)Monster in der Geschichte. Wenn man von Fabelwesen und wilden Tieren absieht. Schon im Jahre 1931 setzte Fritz Lang in "M-Eine Stadt sucht einen Mörder", mit Peter Lorre in der Hauptrolle, das brisante Thema Kindermord filmisch um und wusste schon damals zu faszinieren und erschüttern zugleich.
Im Laufe der Filmgeschichte haben sich viele Reinkarnationen der perversen, zurückgebliebenen und/oder psychisch verkrüppelten Bestie in Menschengestalt auf die Leinwand bannen lassen. Sei es in Alfred Hichcock's "Psycho", Tobe Hoopers "The Texas Chainsaw Massacre", Jonathan Demme's "Schweigen der Lämmer" oder in David Finchers "Se7en", das "Böse" hat seit der Erfindung des Kinos viele Gesichter gehabt die nicht selten von wahren Ereignissen inspiriert waren.

Auch in Wes Craven's "A Nightmare on Elm Street" von 1984 steckt ein Stückchen Wahrheit: Nur diesmal stand kein bekannter Serienkiller Pate für den Film-Bösewicht "Fred Krueger". Hier lies sich Craven von einem Zeitungsbericht inspirieren in dem es um einen Jungen Mann ging der von Alpträumen geplagt wurde und schließlich vor Angst im Schlaf starb.
Um diese Story begann Craven dann ein Drehbuch aufzubauen in dem der Kindermörder Freddy Krueger sich in die Träume seiner Opfer schleicht, diese dort tötet auf das sie auch im wirklichen Leben sterben.
Eine schlichte Idee in der viele Genres miteinander verbunden werden: Serienkiller, Horror und Fantasy.

Nightmare war ein großer Erfolg, zog 6 bzw. 7 Fortsetzungen nach sich sowie Merchandising in jeder erdenklicher Form.

Zum ersten Teil brauche ich an sich kaum noch etwas schreiben was die meisten ohnehin nicht schon wissen. Die Story habe ich oben ja schon angerissen: Die Kinder in und um die Elm Street herum fallen im Schlaf wie die Fliegen.Nur Nancy entlarvt den Traumkiller Freddy Krueger und nimmt den Kampf gegen ihn auf.

Es gibt kaum etwas zu meckern. Die Atmo, die Effekte und vorallem der Anti-Held Freddy sind einfach sagenumwoben. Zusammen mit den Freitag der 13. Filmen und vielen anderen Vertretern des Genres teilte sich Nightmare einen legendären Status auf Schulhöfen und Videoläden.Vorallem da der Film lange in Deutschland auf dem Index stand und nur stark gekürzt im Fernsehen zu sehen bzw. auf Video erhältlich war.
Ein besonders starkes Stück ist wohl die Szene in der Tina, im Schlaf, von Freddy attackiert wird und sich in der realen Welt die Verletzungen, die Freddy ihr im Traum zufügt, abzeichnen. Die Szene gipfelt in der Einstellung in der Tina die Wand 'rauf zur Decke geschleift wird und in einer Fontäne aus Blut auf dem Bett landet.
Diese Szene war den "Jugendschützern" in vielen Ländern zu viel und fiehl dort der Schere zum Opfer. Lustigerweise ist der Film heute in Deutschland in der (fast) ungeschnittenen R-Rated Fassung ab 16 frei verkäufllich. Darin fehlt auch "nur" die erwähnte Blut-Fontäne. Der Rest ist drin. Leider fehlt das auch in der DVD aus GB die ich habe.

Wie bereits fallen gelassen sind die Effekte auch heute, 25 Jahre nach Kinostart, noch vertretbar, wobei diese eher sperrlich gesäht sind. Damals wurde eher Wert auf Atmosphäre und Spannung gelegt...
Heute wie damals funktioniert Nightmare nochimmer aufgrund seiner zeitlosen Thematik, seiner Effekte und einem genial-böse, durch Robert Englund, dargestellten Freddy Krueger.

Fazit:
8,5von10

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