18.08.2009

Friday the 13th - Review zur Saga Part XI

Freddy VS Jason:

Zeitlich platziert nach Jason Goes To Hell und zwischen Freddy's Finale - Nightmare on Elm Street 6 und Freddy's New Nightmare, sitzen Freddy und Jason in der Hölle. Da es Freddy ziehmlich ankotzt (richtig) tot zu sein und er lieber weiter den Nachfahren seiner Mörder nachjagen will, heckt er einen Plan aus der ihn wieder ins Geschäft bringt: Er schickt Jason nach Springwood um in seinem Namen Teenager killen zu lassen. Denn erst wenn man sich wieder an ihn erinnert, kann er in die Träume seiner Opfer eingreifen. Bekanntlich kann er ja nur Leute töten die Angst vor ihm haben.
Als Jason außer Kontrolle gerät und Gefahr läuft Freddy nichts mehr übrig zu lassen muss das alte Narbengesicht mit Schlapphut und krankem Sinn für Humor erstmal seinen neuen Konkurrenten aus dem Weg räumen...

Zehn Jahre mussten die Fans beider Slasher drauf warten die beiden Horror-Ikonen gemeinsam auf der Leinwand zu sehen. Seitdem man in Jason Goes to Hell bewundern durfte, wie Freddy Jasons Maske in die Hölle zieht, fragte man sich, ob dies wohl eine offizielle Ankündigung oder nur ein Inside-Joke sein sollte. Nach einer Dekade in der Production-Hell war es dann 2003 so weit.

An dieser Stelle muss ich zugeben, dass Freddy vs Jason der erste Film war, in dem ich Jason gesehen habe. Davor hatte ich nie wirklich die Gelegenheit ihn in Aktion zu erleben.
Nur ein paar Nightmare on Elm Street Teile kannte ich schon und die Grundstory der Friday-Filme waren mir auch bekannt.

Da der Film von vornherrein als (ich nenne es mal frech)"Horror-Komödie" agelegt war, konnte da auch nicht viel schief gehen. Da Budget war (wie man sieht) recht hoch, Robert Englund war als Freddy dabei und der Regiesseur Ronny Yu hatte schon bei "Chucky und seine Braut" sein Händchen für Horror und Humor unter Beweis gestellt.

Mir macht der Film immer wieder Spaß. Die "Story" ist gut erzählt, Atmo gibt es auch und die Splattereffekt wissen zufriedenzustellen.
Für mich ist der einzige Minuspunkt die Hackfresse von Kelly Rowland (Destiny's Child) die sich wohl tatsächlich für ne Schauspielerin hält...
Es ist zwar nicht so, dass sich in solchen Filmen die Oscar-Gewinner die Klinke in die Hand drücken, aber die Olle ist der Gipfel! So, das musste mal gesagt werden.^^

Freddy vs Jason ist übrigens nicht nur eine gelungene Fortsetzung der Friday the 13th Saga.
FvJ kann auch als Weiterführung der Nightmare on Elm Street Filme überzeugen und besonders für die lausigen Teile 5 und 6 entschädigen. Freddy ist zwar immernoch der Sprücheklopper zu dem er sich (besonders in 4, 5 und 6) gemausert hat, wirkt aber nicht so übertrieben slapstickmäßig angehaucht. Das sorgt mal wieder für ernstere Stimmung, die die Reihe gut vertragen konnte, vielleicht sogar nötig hatte.

Fazit: Im somit elften Friday und äh sechskommafünften Nightmare (Teil 7 gibts ja auch noch) treffen zwei der bakanntesten Slasher der Filmgeschichte in Höchstform aufeinander und lassen ordentlich die fetzen fliegen (höhö).

Mir hat's Spaß gemacht.
7von10

Info: Es gab wohl längere Zeit den Plan eine Fortsetzung zu machen, da das Ende von Freddy vs Jason ja recht offen ist. Weil man mit der Sequel aber nicht so aus dem Quark gekommen ist hat WildStorm im Herbst 2008 einfach Freddy vs Jason vs Ash (Ja Army of Darkness-Ash) als Comic-Fortsetzung veröffentlicht. Bisher ist es mir noch nicht vergönnt gewesen dieses Meisterstück zu lesen. Allerdings steht das Heft schon auf meiner TodoListe.
Außerdem gibt es wohl angeblich Gespräche mit John Carpenter um Michael Myers in die Reihe einzubringen. Wir dürfen gespannt sein.

So. Nach ca. 15 Stunden Splatter in Reinkultur ca. 250 Film-Leichen wird es Zeit für ein Fazit. Das kommt dann... hoffentlich morgen...

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