18.08.2009

Friday the 13th - Review zur Saga Part X

Jason X:

Jason befindet sich in Gefangenschaft und soll für wissenschaftliche Experimente als Laborratte herhalten. Doch Jason wäre nicht Jason wenn er sich nicht aus dieser misslichen Lage befreien könnte. Kaum hat er ein paar Leute niedergemäht, wird er von der Projektleiterin Rowan eingefroren. Allerdings schafft sie es nicht mehr sich in Sicherheit zu bringen und wird mit in den Winterschlaf geschickt.
400 Jahre später entdeckt ein Forschungsteam die Einrichtung und bringt die beiden gefrorenen Körper an Bord ihres Schiffs, das sich auf den Weg zur "Erde 2" befindet.
Kaum ist Dr. Rowan aufgetaut, ist es für jede Warnung zu spät: Jason ist wach und macht da weiter wobei er vor 4 Jahrhunderten gestört wurde: Leute filetieren.


Nach den Critters, Leprechaun, Pinhead und Miss Piggy war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Jason sein eigenes Weltraumabenteuer bekommt und sich durch Raumfahrer schnetzeln darf.

Wenn man sich bei IMDB die Bewertung und die Reviews ansieht, könnte man meinen man hat es mit dem größten Scheiss aller Zeiten zu tun. Aber ganz ehrlich: Ich fands geil!^^
Viele finden den Film anscheinend noch schlimmer als Teil V und Teil VIII. Warum raff ich nicht sooo ganz. Klar, der Film spielt auf einmal im All und hat (oh Gott bewahre) eine dicke Portion Selbstironie verpasst bekommen aber genau das brauchte die Reihe.
Wie kann man sowas nur machen? Nach nur(hahaha!) 9 Filmen die Reihe auf eine neue Bahn lenken, da man das Ganze sowieso nicht mehr ernstnehmen kann ohne wie ein Vollspasti zu wirken, ist meiner Meinung nach nicht weit hergeholt. Es ist ja nicht so als wären die ersten 8 Sequels absolut todernste Horrorschocker.

Nach den Fantasy-Elementen nun auch noch Jason in die unendlichen Weiten des Alls zu jagen mag zwar für so manchen den Todesstoß für die Reihe bedeuten, ist aber für mich (zumindest in meiner kleinen Welt) die geilste Idee seit langem. Man nimmt in dem Film (ohne es in "Spaceballs" ausarten zu lassen) die typischen Friday-Merkmale auf die Schippe ohne sonderlich dümmlich zu wirken. Klar, der ein oder andere Gag zündet nicht so ganz was allerdings (mich) nicht sonderlich stört.

Die Effekte sind auch wieder etwas worüber man sich streiten kann: Die Splatter- und On-Screen Effekte sind gut ausgeführt. Die CGI-Aufnahmen z.B. vom Schiff sind noch im Rahmen des Erträglichen. Man merkt, dass man direkt mehr Wert auf den Splatter gelegt und sich dann an den Resten für die Computereffekte bedient hat.
Daher wird man vom Splattergehalt wird nicht enttäuscht. Es wird verstümmelt und zerhackt was nicht bei drei auf den Bäumen ist. So wollen wir das.^^
Auch mein Lieblings-Gag aus den Vorgängern wurde recycelt, als hätte ich es geahnt. Anscheinend mochte der Regiesseur die Nummer mit dem Schlafsack auch sehr. :D

Und ausnahmsweise hat man in diesem Film auch mal Charaktere die nicht nur scheisse und nervig sind. Man könnte sie, ausgerechnet hier, sogar als Storyelement bezeichenen. Wow.

Da der Film für mich zu den spaßigsten Teilen der Saga zählt und einiges an Selbstironie und Splatter auffährt, bleibt mir wohl nichts anderes übrig als meinen bisherigen Favoriten Part VI mit 0,5 Punkten Vorsprung vom Thron zu stoßen.
7,5von10



Übrigens hab ich an die Review von Teil V noch das Video vom CinamaSnob gehängt in dem er sich über The New Beginning auskotzt.

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