17.08.2009

Friday the 13th - Review zur Saga Part VIII + IX

Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan:

Story:
Durch einen Anker wird eine Stromleitung im Crystal Lake beschädigt. Die darauf folgenden Stromstöße erwecken Jason zu neuem Leben. Ein Pärchen, das in einem Boot am See eine Liebesnacht verbringt, fällt Jason als erstes zum Opfer. Am nächsten Tag reist Jason mit einer Schulklasse auf einem Ausflugsdampfer nach New York und dezimiert die Fahrgäste nach bestem Können. Aber auch die kleine Gruppe, die Manhattan lebend erreicht, ist dadurch keineswegs in Sicherheit...(Quelle)

Watt ne Mogelpackung! "Jason takes Manhattan" Lautet der Originaltitel, der einen Schauplatz verspricht den man sich offentsichtlich nicht für mehr als 2 oder 3 Shots leisten konnte. Der Film spielt grad mal etwa 10 Minuten in New York und der Rest nur auf diesem dusseligen Schiff.
Da hat man versucht mit nem fetzigen Namen Leute ins Kino zu locken um dann zuzusehen wie den Fans das Popcorn im Hals stecken bleibt.
Der Hauptcharakter, diese Tussie mit Angst vor Wasser (buhu), ist auch nicht gerade der Sympathieträger schlechthin. Die Kills sind nicht besonders ausgefallen und eingepennt bin ich auch noch dabei!
Na gut das mit dem Einpennen könnte daran liegen dass ich um 4:00Uhr morgens vor der Glotze gelegen habe um mir Jasons Besuch auf dem "Love Boat" reinzuziehen. Man hat ja Tags über keine Zeit für sowas....*hüstel*
Trotzdem hätte man das auch spannender gestalten können.

Zugeben muss ich dass der achte Teil nicht so scheisse ist, wie der fünfte, was aber auch nicht sooo schwer ist. Den Film dafür begnadigen wäre so als würde man jemanden dafür loben dass er sich beim Nasepopeln nicht den Arm gebrochen hat. -.-

Da der Film, wie gesagt, nicht so nervt wie der fünfte und manchmal noch (unfreiwillig!!!) komisch ist, könnte ich noch 4 Punkte geben. Leider ist ja noch die Mogelpackung mit dem Titel aus dem allein man schon viel hätte holen können. Also ein Punkt abzug:

(auch)3von10


Jason Goes To Hell - Die Endabrechnung

Story:
Jason wird von einer FBI-Spezialeinheit gestellt und getötet. Seine Überreste werden in ein Leichenschauhaus gebracht, wo sein noch lebendes Herz sich eines neuen Körpers bemächtigt. Doch der Körper des Pathologen, in den Jason eingekehrt ist, hält nicht auf Dauer. Nur durch die Wiedergeburt durch einen seiner Familienangehörigen kann er wieder zu voller Stärke gelangen. Jason macht sich auf den Weg, die einzigen Überlebenden der Vorhees-Familie zu finden. (Quelle)

Wieder ein Freitag Der 13. ohne Jason. Zumindest ohne seinen Körper.
Ich würd es mal einerseits als interessantes Experiment und andererseits als sehr gewagten Schritt bezeichnen Einfach mal ne handvoll Leute Jason spielen zu lassen. Es ist schon nach so vielen Filmen (abgesehen vom 5. Teil) gewöhnungsbedürftig einen Freitag ohne Jasons einnehmende Präsenz auskommen zu müssen. Wenn man mal von den insgesamt ca. 10 Minuten Screentime absieht.

Doch dafür geht es auch verhältnismäßig heftig ab: Mehr Gore bessere Effekte als zuvor die wir der KNB Efx Group, unter der Leitung von Gregory Nicotero, zu verdanken haben. Greg Nicotero, seines Zeichens früherer Schüler von Tom Savini, hat bei mehr als Hundert Filmen die Effekte gemacht. Darunter z.B. Sin City, Planet Terror, Green Mile, Hostel, Land of the Dead uvm. Momentan befindet er sich übrigens in der Pre-Production für den neuen Predator Teil "Predators".
Die Effekte sind also klasse gemacht um es kurz zu fassen.^^

Wie besonders toll die Story jetzt ist, darum kann man sich wohl streiten. Gut umgesetzt ist sie zumindest. Und ob man es jetzt mag wenn der Hauptcharakter nicht in seiner eigentlichen Gestalt rumtapert sondern den Körperwechselt wie andere ihre Unterhosen, das muss auch jeder für sich entscheiden.

Ich fand es jedenfalls nicht so schlimm wie ich es befürchtet hatte. Es gibt auf jedenfall ne gute B-Movie-Unterhaltung bei jeder Menge Insidern die für viel Raum zur Spekulation geschaffen hatten: Vorallem die "Andeutung" auf ein Zusammentreffen von Jason und Freddy Krueger sorgte für euphorie unter den Fans. Das war Anno 1993. Der Tatsächliche Film kam dann erst 10(!!!) Jahre später.

Egal. Ich fand den Film nicht verkehrt und vorallem um einiges besser als den Tagesausflug nach Manhattan auf der Mayflower... auch wenn n bischen viel Magie und Zauberkram Thema des Streifens war, was sonst nicht so meins ist.

Diesmal saß übrigens wieder Sean Cunningham (Director vom ersten Friday) im Regiestuhl. Hat wohl etwas dazugelernt...

6,5von10

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