15.08.2009

Friday the 13th - Review zur Saga Part VI

Freitag der 13. - Jason lebt!
Das man doch aus Fehlern lernen kann (zumindest manche Leute) merkt man an Friday the 13th Part VI - Jason Lives! (!!!!!!Ausrufezeichen).
Diesmal hat man sich wohl Mühe gegeben die/den Fehler des fünften Teils auszumerzen und hat was die Effekte und die "Story"angeht etwas mehr Mühe gegeben. Obwohl....na ja. Sagen wir mal, man hat sich auf das alte Rezept besonnen und wollte wenigstens für den letzten Rohrkrepierer entschädigen.
Hat auch recht gut geklappt mit ganz "witziger" Idee:

Tommy Jarvis, diemal gespielt von Thom Mathews, will viele Jahre nachdem er Jason in die ewigen Jagdgründe geschickt hat, überprüfen ob der gute noch in seinem Grab liebt bzw. ob er wirklich tot ist. Mit einigem Muffensausen, Schaufeln und seinem besten Freund begibt er sich auf den Crystal Lake Friedhof um Jason,im strömenden Regen, auszubuddeln.
Er hätte es bei der Hoffnung dass Jason tot ist belassen sollen. Denn als er die verrottende Leiche im Sarg sieht nimmt er vor Wut ein Stück Friedhofszaun und bohrt diese Jason in die Brust. Dank Murphy's Law wissen wir das so was natürlich seine Konsequenzen nach sich zieht. Promt schlägt ein Blitz in die Eisenstange ein und erweckt Jason, in bester Frankenstein-Manier, zu neuem Leben!
Tommys's Kumpel wird von Jason erledigt und Tommy macht sich aus dem Staub um den Sherrif zu warnen.
Der Sherrif glaubt natürlich kein und sperrt ihn wie einen Spinner ein, während Jason draußen unterwegs ist und alles auseinanderpflückt was nach Mensch aussieht...

Geht doch! Jason schnetzelt wieder wie 1984 ohne einmal auf den fünften Film zurückzuschauen und ist zudem noch ein "Zombie". Besonders toll finde ich da die Wahl des oben genannten Hauptdarstellers Thom Matehews der sich ja schon ein Jahr zuvor in Return of the Living Dead mit Untoten rumschlagen müsste.
Dem Thema entsprechend sind auch die Effekte geworden. Jason ist ziemlich vergammelt und sieht um einiges schlimmer und kaputter aus als in den Vorgängern. Auch die Splatter-Effekte sind mittlerweile etwas expliziter ausgefallen, was natürlich passieren musste um mit der neuen Konkurrenz "Nightmare on Elm Street" mithalten zu können die ja einiges an Gore aufzuweisen hatte.

Eine bedeutende Änderung des Konzepts der Reihe dürfte wohl die bereits genannte Transformation Jasons zu einer Wandelnden Leiche sein und das damit eingeflochtene Fantasy-Element sein. Da Jason in den Vorgängern noch eher ein deformierter Irrer mit starker Willens- und Widerstandskraft war und nun in eine andere "Sphäre" gebracht wurde, könnte ich mir vorstellen dass dies dem einen oder anderen sauer aufstoßen könnte.
Ich denke allerdings dass das ganau das richtige war um der Reihe etwas neues zu verleihen (wenn es denn überhaupt noch nötig war einen neuen Film zu machen).
Dieser Ansatz würde in den kommenden Filmen noch weitergesponnen und ausgereizt bis hin zum bekannten Zusammentreffen zwischen Jason und Freddy Krueger.

Für mich funktioniert der Film ganz gut. Es gibt die ein oder andere Länge über die man hinwegsehen kann aber dafür einen Zombie-Jason und gute Unterhaltung für 90 Minuten.

7von10

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