14.08.2009

Friday the 13th - Review zur Saga Part V

Freitag Der 13. - Ein neuer Anfang:
Äh....Meine Fresse! War wohl meine erste Reaktion als der Abspann (endlich!!!!11111) über den Blidschirm flackerte. Zuvor hatte ich mir an einem Stück Teil 3 und 4 angesehen, war noch relativ wach, wusste aber dennoch was mich dort erwarten würde da ich schon eine Video-Review vom CinemaSnob zu Friday the 13th Part V - A New Beginning gesehen hatte.

Tommy Jarvis (der Junge aus Teil 4) ist mittlerweile 18 Jahre alt, hat psychische Probleme durch seine Konfrotation mit Jason Vorhees und kommt in eine Einrichtung für psychisch Kranke Jugendliche.
Kaum ist er dort angekommen, fällt einer der dortigen Patienten, aufgrund eines starken Rückentraumas, hervorgerufen durch ein Gartenwerkzeug tot um. Klartext:Einer der Spinner wird mit einer Axt gekillt. Wider Erwarten passiert dies nicht durch die Hand von Jason. Nein. Vic, einer der anderen Patienten, hat einfach die Schnauze voll von Joey dem fetten gestörten Jar-Jar-Binks-mit-Schoko-Fingern und semmelt ihn weg.
Joey landet im schwarzen Plastiksack und Vic im Knast. Kurz darauf häufen sich immer mehr Todesfälle die die Handschrift des toten(?) Jason Vorhees tragen. Komischerweise ist auch Tommy immer in der Nähe wenn jemand das Zeitliche segnet. Hmmmm....

Natürlich meint man nach 5 Minuten den Plott-Twist (nach Marke M. Night Shajamalaamanana...also von dem Typen der The 6th Sense gemacht hat) am Ende entlarvt zu haben und schreit innerlich herraus: "Mich verarscht ihr nicht! Jason ist tot und Tommy macht alle platt weil er einen an der Schüssel hat!" Ne. Wie angemeldet, werde ich das Ende einfach mal spoilern da der Film eh von keinem für voll genommen wird und auch die Fordsetzungen "Wir tun so als wäre das nie passiert." zu sagen scheinen.
Tommy ist nicht der Killer. Es ist auch nicht Jason. Doch wer könnte es sonst sein? Natürlich einer der Notärzte die am Anfang die Leiche von Joey abtransportiert haben...
Bitte? Ja, richtig gelesen. Das ist nämlich der Papa von Joey. Das wusste außer ihm zu diesem Zeitpunkt kein Schwein da Joey als Waisenkind im Heim wohnte.
Daddy ist nun stocksauer und will sich für den Mord an seinem Sohn an allen rächen. Und zwar an allen. Er nietet jeden um damit alle denken es wäre Jason der die Körper der Patienten und unschuldigen Anwohner neuarrangiert.
Wäre dieser Plott-Twist nicht schon dumm und nervig genug, kommt noch eine eine "überraschende" Wendung am Ende: Der Killer ist beseitigt und Tommy findet sich in einem Krankenhaus wieder. Dort hat er nichts besseres zu tun als sein letztes bisschen Verstand durch die Maske und das Messer des Killers zu tauschen und seine neue Freundin zu killen. Ende.

Zugegeben: Man hätte selbst aus dieser Story was machen können. Doch, Tatsache! Die Idee einen neuen Killer einzuführen um etwas frischen Wind in die Reihe zu bringen ist nicht schlecht und auch irgendwie edel.
Problem war nur der Regisseur (der zufällig auch das Drehbuch geschrieben hat) der offensichtlich keine Ahnung von Stimmungsaufbau, Logik, und dem Handwerk des Drehbuchschreibens hatte. Wen wundert es denn noch wenn man erwähnt dass dies der vierte und letzte Film von Danny Steinmann ist? Der Mann hat seitdem niewieder was in Sachen Film gemacht. Nie! Davor hat er nur drei B-Movies mit sauiger Bewertung (bei IMDB) gemacht.

Herr Boll,
Sie haben bereits 17 Scheissfilme auf dem Kerbholz und sieben weitere sind, laut IMDB, noch in Mache. Nehmen Sie sich bitte ein Beispiel an Mr. Stainmann und hören Sie auf teures Zelluloid zu verschwenden.

Mit (nicht sehr) freundlichen Grüßen

einer der Millionen Leute die Sie kacke finden

Ups...was war das denn? Ich muss wohl eine falsche Taste erwischt haben. Wo war ich? Ach, ja: Scheißfilm! Buh!

Das schlimmste hab ich allerdings nicht erwähnt: Ethel und Junior!
Was haben sich diese Säcke eigentlich bei diesen "Charakteren" gedacht. Zurückgebliebene Hillbillies, die einem mehr auf den Keks gehen als eingegipste Arme bei chronischem Juckreiz im Schritt, sind nicht witzig! Vorallem in einem Horrorfilm und besonders dann wenn sie auch noch mies gespielt werden.
Mann, warum?
Diese Leute sind so kacke und nervig dass einem schlecht wird beim Zuschauen. Selbst wenn die beiden vom Killer niedergemacht werden, verspürt man kein bisschen Befriedigung. Man will nur noch mehr Blut sehen!

Um noch halbwegs guten Willen zu zeigen versuche ich mal das gute an "Ein neuer Anfang" aufzuzählen....Ach, fuck. Der Film nervt.
Für den "guten Ansatz":
3von10


Es folgt nun die Review zu Fraday the 13th vom Cinema Snob. Checkt mal seine Seite www.thecinemasnob.com . Seit neuestem ist er nämlich gezwungen eine eigene Seite zu führen da YouTube zum zweiten mal seinen Channel gelöscht hat.
Tse tse YouTube, was ist bloß aus dir geworden...

Kommentare:

  1. Vernichtende Kritik, sehr nice. Vor allem der Schwenk zu Boll gefiel mir. ^^

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  2. warum bekommt der film noch 3 sterne????

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  3. Da man noch nen guten Willen erkennen kann. Ist nur leider bei nem Versuch geblieben zu den Wurzeln zurück zu kehren.

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