13.08.2009

Friday the 13th - Review zur Saga Part IV

Freitag der 13. - Das letzte Kapitel
Story: "Jason ist tot. Zumindest liegt er in einem Tuch verpackt in der Leichenhalle. Doch Jason wäre nicht Jason, wenn nicht doch noch ein Funken Energie in ihm stecken würde. Nachdem er das dortige Personal ermordet, macht er sich auf die Heimreise zum Crystal Lake. Die Jugendlichen, die sich Camp Crsytal Lake als Urlaubsort auserwählt haben, ahnen noch nichts von der nahenden Gefahr..." (Quelle)

"Endlich!" War meine erster Gedanke der mir, beim Lesen der Credits, in der Kopf geschossen ist. Schließlich war bei dem "letzten Kapitel" (*zwinker,zwinker*) von Freitag der 13. Kein anderer als Tom Savini für die Make Up Effects verantwortlich. Dieser war auch schon an Dawn of the Dead und Creepshow beteiligt. Ein weiters bekanntes Gesicht (in der Cast) war Corey Feldman. Zu dieser Zeit vorallem aus TV-Shows bekannt, dürfte er den meisten heute wegen seiner Rollen in "Gremlins", "The Goonies", "The Lost Boys" oder "Meine Teuflischen Nachbarn" bekannt vorkommen.
Ein weiters "bekanntes" Gesicht in Friday Part IV ist Crispin "George McFly" Glover aus "Zurück in die Zukunft". Fand ich auch sehr witzig.
Die Qualität der Reihe schien sich nun wirklich einzupendeln und richtig in Fahrt zu kommen.Ich wurde nicht enttäuscht:
Der kleine Tommy Jarvis (Corey Feldman) war für mich schon allein wegen seiner Vorliebe zu Monstermasken (die er natürlich selbst gebaut hat und kein Bischen aussehen wie von Tom Savini gebastelt *hüstel*) Sympathieträger. Wer wollte denn als Kind nicht so eine coole Horrormasken-Sammlung besitzen?
Natürlich verhilft ihm sein Hobby letzten Endes auch dazu Jason einen Strich durch die Rechnung zu machen...

Wie bei den meisten Slasher-Movies ist es auch hier wieder unnötig die "Story" zu bewerten, geschweigedenn die "Charaktere" weiter zu beleuchten. Abgesehen davon dass ein 10 Jähriger es schafft Jason Voorhees zu "plätten", dass George McFly (für mich wird dieser Schauspieler niemals anders heissen) gekillt wird und Tom Savini die Effekte, super wie immer, geliefert hat, gibt es kaum etwas herausragendes zu sagen: Teenies vögeln, kiffen oder saufen und werden abgemurkst. Das ist alles.

Im Großen und Ganzen hat mir der vierte Teil der Reihe den meisten Spaß gemacht. Nur schon allein weil Jason dort besonders abgewrackt und angegammelt aussieht. Ein Zustand der im Verlauf der Reihe immer schlimmer wird. Das nurmal so am Rande. Die Kills sind auch der nett ausgeführt und die Stimmung passt auch.
7,5von10


Den Füchsen unter euch wird wohl schon aufgefallen sein, dass der Film den Untertitel "Das letzte Kapitel" trägt was (in Anbetracht auf bis heute 7 weitere Fortsetzungen) etwas stutzig macht und auf zwei Tatsachen schließen lässt: Das Ende von Teil 4 ist sehr eindeutig bzw. abschließend und die Produzenten waren verdammt voreilig. Denn schon ein Jahr nach dem "letzten Kapitel" kam "ein neuer Anfang" ins Kino.
Wie dieser Neuanfang funktionieren sollte, warum er von niemanden, nicht einmal seinen Nachfolgern, als kanonisch angesehen wird und warum er für mich immer der Jar Jar Binks der Freitag der 13. Reihe sein wird kommt dann in der nächsten Review.

1 Kommentar:

  1. "Wie dieser Neuanfang funktionieren sollte, warum er von niemanden, nicht einmal seinen Nachfolgern, als kanonisch angesehen wird und warum er für mich immer der Jar Jar Binks der Freitag der 13. Reihe sein wird kommt dann in der nächsten Review."

    Top! xD
    Freu mich schon auf weitere Reviews. Bekomme langsam echt Lust die Filme zu schauen.

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