19.08.2009

Friday The 13th - Review zur Saga - Fazit

Puh!
Nach etwa 16 Stunden und über 200 Filmleichen fällt es schwer die richtigen Worte zu finden.
Ich hab mich gut mit der Freitag der 13. Serie amüsiert, werde aber längere Zeit Abstand von der Reihe nehmen müssen, um mir das ganze nicht zu verderben.
Im Großen und Ganzen haben mir die Filme gefallen. Allerdings sind sie nicht so definierend für das Horrorgenre, dass nun keine Horrorfilme mehr gedreht werden müssen.
Aber mit zwei Ausnahmen bieten die Friday-Filme zumindest gute Unterhaltung für 90 Minuten, die man wahrscheinlich am besten in einer Gruppe mit ner Kiste Bier erlebt. Die letzten 3 Filme dürften sich dafür besonders gut eignen.

Was die Qualität und die Aussagen bzw. Motivationen der Filme angeht gibt es starke Schwankungen. Vom auf Suspense ausgelegten ersten Teil bishin zum Fun-Splatter im Weltall ist alles dabei. Demensprechend gehen auch die Meinungen zur Friday-Saga weit auseinder: Für die einen ist der erste Film das Original, für andere geht es erst los, als Jason das Spielfeld im zweiten Film betritt und wieder andere haben erst dann Spaß, wenn es richtig wild und fantastisch wird.
Wenn man es von dieser Seite betrachtet bieten die Filme für (fast) jeden Geschmack etwas.
Für mich wird es z.B. ab dem vierten Teil richtig spannend, da Jason immer mehr verwest bis er dann im sechsten Film als Untoter die rostige Machete schwingt.

Die beiden Totalausfälle Teil V und VIII hab ich ja bereits zu Genüge fertig gemacht, da diese die Musterbeispiele für schwarze Schafe in einer Saga sind. Zwei Filme die Potential hatten, jedoch total vermasselt wurden. Was die beiden Filme gemeinsam haben, ist ihr Mogelpackung-Faktor.
Teil V wurde als "neuer Anfang" angekündigt, hat aber erstens altes wiedergekäut und zweitens den Fehler gemacht, den Versuch zu starten einen neuen Killer einzubringen. Zwar ein nachvollziehbarer Gedankengang aber völlig schwachsinnig wenn man bedenkt, dass Jason als der Slasher in der Serie bereits fest etabliert war.
In Teil VIII hat man dann schlicht den Fehler begangen, etwas zu versprechen was nicht eingetroffen ist: Jason in New York. Statt sich durch den Central Park oder die 5th Avenue zu schlachten, schippert er 75 Minuten auf nem Dapfer RICHTUNG New York um dann in den letzten 10 bis 15 Minuten auf Manhattan zu landen.
Wie unschwer zu erkennen ist, bin ich bei meinen Reviews vom Unterhaltungswert der Filme ausgegangen. Mir ist schnell klar geworden, dass es nicht viel bringt jeden Teil an seinem Vorgänger zu messen. Natürlich habe ich die Qualität der Filme verglichen, um einen Überblick zu behalten und den Mist von den unterhaltsamen Filmen trennen zu können.
Generell vertrete ich aber die Meinung, dass Filme einzeln bewertet werden müssen, um nicht in den Trott "Der erste ist das Original und der Rest sind schlechte Kopien." zu verfallen.
Das verhindert, finde ich zumindest, dass man noch objektiv über Fortsetzungen sprechen kann ohne wieder Teil 1 als Maßstab zu "missbrauchen".

Aus dem Grund konnte ich (fast) jedem der Filme etwas abgewinnen ohne immer im Hinterkopf zu haben:"Der erste war besser.Der erste war besser.Der erste war besser.Der erste war besser.Der erste war besser.Der erste war besser.Der erste war besser...", so konnte ich objektiv bleiben.

Die Punkte für alle Filme addiert und durch die Anzahl jener geteilt, komme ich auf die Wertung 6,1von10 für die Friday the 13th Reihe. Das ist noch Okay für so viele Filme mit 2 totalen Gurken darunter.

Vielen Dank für's lesen.

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