11.08.2009

Friday the 13th - Review zur Saga - Einleitung

Mittlerweile habe ich alle Freitag der 13. Teile gesehen. Au ja, ich hab wiedermal hart gearbeitet und mich durch die komplette Reihe gekämpft. Freitag der 13., Seine 9 Fortsetzungen und Jasons Kampf gegen Freddy Krueger.

Ich hatte zwar erst angekündigt am Freitag die ganze Review zu posten, habe dann allerdings festgestellt, dass diese sau lang werden würde. Darum habe ich mich entschlossen nun das ganze doch in "Häppchen", "Fetzten" oder wie auch immer der geneigte Leser es nennt, zu veröffentlichen. Also werde ich wohl doch jeden Tag oder auch erst jeden zweiten Tag ein oder Zeit Reviews abliefern.

Jasons Reise durch die Friday-Filme wirkt wie eine kleine Odyssee, an der Grenze des Guten Geschmacks: Vom Camp Crystall Lake nach New York, von dort einen Kleinen "Abstecher" (höhö) in die Hölle und von da gehts nach Springwood um sich mit seinem Kollegen/Konkurrenten Freddy Krueger ordentlich auf die Mütze zu hauen. Dann kommt es sogar zum "kleinen Schritt für einen Spasti, aber einen großen Schritt für die Gilde der Serienkiller". Kurz gesagt: In Jason X (dem 10. Teil) geht's sogar in die unendlichen weiten der Weltalls.
Der geistig zurückgebliebene Redneck mit der Machete und der Eishockey Maske ist mittlerweile (neben Michael Meyers) zum Inbegriff des Schweigsamen Killers auf Teenager-Jagd und Popkultur-Ikone geworden. Sei es als Action Figur, Bubblehead oder Plüschtier, Jason ist allgegenwertig.
Doch warum ist Jason so populär? Liegt es an der Einfachheit der Friday-Reihe die so komplex ist wie eine Käse-Stulle? Wir werden es nie erfahren. Für Gorehounds gibt es nicht wirklich viel zusehen. Splattereffekte halten sich in Grenzen sind aber meist gut ausgeführt worden.
Die "Stories" sind schnell erzählt und haben er eine wage Gerüstfunktion wie bei einem Porno.

Ich denke die Friday-Filme sind im Horror-Genre wohl mit das beste Beispiel für Filme die man sich, mit mehreren Leuten bei einem Bier und doofen Sprüchen, ansehen kann.Wer hier geistige Erleuchtung sucht wird wohl auf die Fresse fallen.
Wo viele Horrorfilme eine Nachricht verbreiten wollen wie Konsumkritik, Gesellschaftskritik oder, dass man sich nicht mit der Natur anlegen soll, metzelt Jason einfach alles nieder was in seinem Weg steht. Er ist der Typische Irre dem es kack-egal ist wen er umbringt. Meist handelt es sich dabei zwar um Teenager die Saufen, Kiffen und/oder vorehelichen Sex praktizieren, wodurch er wie ein Gesandter des Vatikan mit Machete und Größenwahn wirkt. Dennoch kann man Jason nicht wirklich als metzelnden Moralapostel bezeichnen da sein Motiv bedeutend primitiver und einfallsloser ist: Rache.
Jason nimmt (zumindest nach seiner "Logik") an seinen und den Mördern seiner Mutter Rache. Kann er eigentlich Rache für seinen Tod nehmen, wenn nicht mal ganz klar ist ob er noch lebt oder nicht?
Mit einer top Motivation, die ihn (anscheinend) unsterblich macht, pflastert er mit über 90 Leichen in, wie gesagt, 10 Filmen seinen Weg.
In den nächsten Tagen werden wir also Jason in einem Über-/Rückblick auf seiner Reise durch das Splatterland begleiten.

Zur Erklärung: Ich setzte einfach mal voraus, dass sich die meisten wohl schon durch Wes Craven's Scream selbst das Ende von Teil 1 bzw. wer der Killer ist gespoilert haben. Dennoch hab ich das mal als Spoiler markiert.
Da Teil 5 totaler Mist ist und von allen folgenden Titeln und den meisten Fans missachtet und als nicht kanonisch angesehen wird, werde ich in diesem Fall das Ende verraten. Falls ihr dann mal den 5. Teil sehen solltet: Tut am Ende einfach mal überrascht.

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