09.06.2009

If you are reading this, you are the Resistance

















Wir sind gerade aus dem Kino Heim gekommen, nach dem Genuss von TERMINATOR SALVATION. "Fett! "Kann ich nur sagen. Im Gegensatz zu so vielen "Fans", die rumgekackt haben, dass Schwarzenegger nicht dabei sein soll, im Vorfeld schon wussten, dass der Film scheiße wird usw, war ich begeistert.
Ich fand den Film geil. Kein Moment der langweilig oder schnulzig rüberkam, gut gespielte und gut gedrehte Action. Bei T4 wird man für den lahmenden dritten Teil entschädigt. (An dieser Stelle will ich nicht sagen, dass Rise of the Machines schlecht war. Er war nur [bei weitem] nicht so gut wie die Vorgänger.) Terminator 4 rockt. Was ich besonders gut fand: John Connor(Christian Bale) ist nicht wirklich der Hauptcharakter (übrigens: das ist kein Spoiler). Dieser Fakt wird recht schnell klar da der Film mit Marcus Wright (Sam Worthington), der Anno 2003 in der Todeszelle sitzt und in der letzten Minute seinen Körper der Forschung überlässt, beginnt.
15 Jahre später: Der Tag des Jüngsten Gerichts hat (wie prophezeit) stattgefunden und die Menschheit befindet sich im Krieg mit den Maschinen. Während John Connor mit dem Wiederstand versucht eine Methode zu finden Skynet zu besiegen , trifft Marcus auf Kyle Reese (Anton Yelchin [Ja, der neue Chekov]) der promt von den Terminators gefangen genommen und in ein "Menschenlager" gebracht wird. Wright macht sich also auf den Weg Reese zu retten...
John Connor hat einfach weniger Screentime und ist dass was er ist: Der Prophezeite der alles daran setzt seine Rolle zu spielen.

Die komplette Story will ich natürlich nicht ausrollen. Dafür ist das Kino da. Oh, ja dafür werden Filme gemacht. Zugegeben: Terminator Salvation beinhaltet nicht so "viel" Philosophie, wie die ersten beiden Terminator Filme, bietet aber das was er eben bieten soll: KRIEG! Es geht viel kaputt, es wird viel gekämpft und es werden viele neue "Spielzeuge" von Skynet aufs Schlachtfeld geworfen.
Man hat mit T4 einen Genre-Sprung gewagt: Vom "einfachen Action- zum Kriegsfilm. Mit Anlehnungen an Platoon, Saving Private Ryan etc.
Meiner Meinung nach wurde es 1. verdammtnochmal Zeit den Krieg gegen die Maschinen zu zeigen, 2. der einzige logische Schritt nach dem Ende des dritten Films und 3. : Wie viele Filme kann man bitte noch machen in denen Arnie in die Vergangenheit geschickt wird um die Zukunft zu ändern oder zu bewahren?

Außerdem gibt es noch viele schöne kleine und große Inside-Jokes in Anlehnung an die Vorgänger.

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Man merkt dass viel geschnitten wurde. Allerdings keine Gewaltdarstellung, sondern Story-Elemente. Es gibt den ein oder anderen Moment, in dem man sich fragt "Wie zum Geier ist der jetzt da hin gekommen?". Eine Sache ist mir besonders aufgefallen: Eine Szene die im ersten Teaser angedeutet wurde fehlt im Film: Zu Beginn findet eine Infiltrierung in einem unterirdischen Gewölbe statt. Dieses Gewölbe war auch im Teaser zu sehen und offensichtlich sollte hier auch ein Terminator vorkommen. Im Kino aber: Fehlanzeige.
Die DVD wird wohl (wiedermal) eine längere Fassung mit sich bringen. Man merkt dem Film einfach an, dass man wieder was rausnehmen musste, um bei 2 Stunden zu bleiben.
Jeder weiß ja, dass der durchschnittlich Kinogänger bei einer Filmdauer von über 120 Minuten sofort müde wird und augenblicklich einschläft...

Ich gebe dem Film solide 7,5 von 10 Punkten. Je nach dem wie die DVD-Fassung ausfällt, kriegt der Film eine bessere Bewertung. Bin mir sicher dass mindestens 10 Minuten fehlen.
Anschauen!









1 Kommentar:

  1. Hab den Film heute auch gesehen und find ihn gut!

    Wir sollten uns die DVD ansehen^^

    -Grandmaster B

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