25.03.2009

Watchmen Review

Der Comedian wurde ermordet und nur ein Mann macht sich auf die Suche nach seinem Mörder. Nachts schwingt er sich von Dach zu Dach und ermittlelt. Batman ist wieder am Werk!!! Nein halt. Das ist nicht Batman. Das ist....Rorschach?



Story: In einem fiktiven New York der 1980er Jahre in denen Richard Nixon bereits seine dritte(!!!) Amtsperiode angetreten hat, wird der ehemalige Superheld "The Comedian", in seiner Wohnung von einem Unbekannten ermordet. Der (abgesehen von Dr.Manhatten) einzige noch aktive maskierte Verbrechensbekämpfer "Rorschach" übernimmt die Ermittlungen.

Tja, über 20 Jahre haben die Rechte an der Verfilmung von Alan Moores Klassiker in den Schubladen Hollywoods rumgelegen und kaum jemand hat sich an dieses Projekt heran getraut, da es bisher als "unverfilmbar" galt. Das war bei "Der Herr der Ringe" auch so. Dennoch hat Peter Jackson es geschafft den Kritikern das Gegenteil zu beweisen.
Ob Zack Snyder(Dawn of the Dead,300) das gleiche mit Watchmen geschafft hat, daran scheiden sich die Geister. Die Hardcore-Anhänger des Graphic Novel's hassen den Film da er die Komplexizität des Comics nicht einfängt und sogar das Finale geändert wurde (Was mir zwar auch sauer aufgestoßen ist, aber verziehen werden kann.).


Ich persönlich mochte den Film. Ehrlich gesagt fand ich "Watchmen" richtg gut. Ich gehöre zu den Leuten die vor dem genuss des Film den Comic nicht (komplett) gelesen haben. So ging es mir auch bei Sin City, V for Vendetta, 300, Hellblazer,A History of Violence usw.
Das war auch die richtige Entscheidung. Hätte ich den Film nach dem Konsum der Vorlage gesehen wäre ich wahrscheinlich mit ähnlichen Gefühlen aus dem Kino gekommen wie Q.

Vor dem Gang ins Kino hatte ich nur, etwa, die erste Hälfte von "Watchmen" gelesen. Das was ich dann hinterher auf der Leinwand sah hat mich, mit den Bilden aus der Vorlage im Hinterkopf, vollkommen überzeugt. Die Dialoge waren grösten Teils 1:1 übernommen (soweit ich das bei der deutschen Synchro ausmachen konnte), die Charectere sind (nicht nur vom Aussehen her) perfekt getroffen und die Stimmung wurde auch super eingefangen. Die Änderungen die bis zum Ende vorgenommen wurden konnte ich auch verschmerzen: Die Vorgeschichte der Minutemen, der (fehlende) Comic "The Tales of the Black Freighter" und ein paar kleinere Details wie abgeänderte Kostüme, haben mich nicht weiter geärgert sind aber auch Dinge die man bei einer Comicverfilmung in Kauf nehmen muss/sollte. Die Leute die es besonders gestört hat dass "The Tales of the Black Freighter" keine Erwähnung im Film gefunden hat, werden sich wahrscheinlich freuen zu lesen dass im April eine Direct to DVD Adaption des Comics (im Comic) in Deutschland erscheinen wird.
Zack Snyder hat eine gute Regiearbeit abgeliefert wie man sie schon von Dawn of the Dead und 300 her kannte.Wie bereits angedeutet waren die Charaktere sehr überzeugend was wohl besonders an den eher unbekannten Schauspielern lag die wohl genau wussten was sie zu tun hatten.
Was mich auch positiv überrascht hat war die Qualität der Spezialeffekte die, nicht wie in anderen Filmen, aufgesetzt wirkten oder gar gestört haben.
Und der Soundtrack ist auch klasse.

Letztendlich kann ich sagen dass "Watchmen" eine gelungene Adaption des Comic-Klassikers und perfekte Unterhaltung für Comicfans bietet. Ob Alan Moore das genauso sieht steht wohl in den Sternen...

8von10

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