26.02.2009

Organismen aus dem All und Energydrinks (THE THING REVIEW)

Ich bin heute etwas neben der Spur, da ich gestern etwas länger wach war und heute zu früh (für meinen Geschmack) aufgewacht bin. Grund für mein langes Wachsein war einmal ein langes Telefonat mit Simone (ca. 3 Stunden) und ich wollte den Tag nicht ausklingen lassen ohne noch eine DVD gekuckt zu haben.



In diesem Falle hab ich mir (mal wieder) John Carpenter's "The Thing" mit Kurt Russel, angesehen.



Dieser Film bring einfach alles zusammen was ich mir von einem guten Horror/Sci-Fi-Flick wünsche: Eine gute Story, gute Schauspieler und Effekte die einem, selbst nach 27 Jahren, noch von den Socken hauen.



Zur Story: Die Besatzung einer amerikanischen Forschungsstation, wird aus ihrem Alltag gerissen als ein schwedischer Wissenschaftler aus einer nahe gelegenen Forschungseinrichtung einem Schlittenhund, mit Gewehr und Handgranaten bewaffnet, nachjagt. Die Amerikaner halten den Mann für verrückt und sehen um ihre eigene Haut zu retten, keine andere Möglichkeit als den "Jäger" zu erschießen. Während der gerade noch verfolgte Hund mit in die Einrichtung genommen wird, machen sich zwei Mann auf zur schwedischen Station um fest zu stellen, dass die komplette Besatzung bereits tot bzw. verbrannt worden ist. In der nähe finden die Männer das Wrack eines Flugobjektes dass die Schweden freigelegt haben müssen.



Bald müssen die Forscher erkennen dass der aufgenommene Hund offenbar einen außerirdischen Organismus in die Station gebracht haben muss, der perfekt jede Lebensform nachahmen kann. Von da an kann niemand mehr dem anderen trauen...



Selbst 27 Jahre seit seinem Erscheinen ist dieser Film, für mich das Maß der Dinge, wenn es um Spannung und Spezial Effekte in Horror- bzw. Monsterfilmen geht. Im Ernst: Ich hab Filme gesehen die zwei oder drei Jahre auf dem Buckel haben und mit Effekten aufwarten die ich mit Kinderknete und dem Windows Moviemaker besser hinbekommen würde. An dieser Stelle muss ich wohl noch erwähnen dass die 1970er und 80er für mich die Hochfase des Horrorfilms darstellen. In dieser Zeit wusste man sich noch mit Silikon, Puppen und Plastikprothesen zu helfen. Versteht mich nicht falsch: Ich mag Computereffekte. Der Herr der Ringe und King Kong sind Beispiele dafür wo CGI gut aussieht und realistisch wirkt. Wenn ich dann so was sehe wie wo Computer benutzt werden um, von mir aus, Autos in einander fahren zu lassen oder nem Zombie den Kopf ab zu reißen versteh ich das nicht. Es ist immer besser so viele "echte" Materialien zu benutzen als den Computer an zu schalten. Finde ich zumindest.



In diesem Zuge: Meine Favoriten wo noch viel mit den Händen gearbeitet wurde:



Der Exorzist, Day of the Dead, American Werewolf in London, Scanners, The Fly, Nightmare on Elm Street, Night of the Creeps, Aliens.



Und ein paar neuere:



Shaun of the Dead, Slither, Zombie Diaries, Black Sheep, Bubba Ho-Tep, Fido, Land of the Dead, House of 1000 Corpses, Death Proof.



Die Listen könnten natürlich noch viel länger werden. Und natürlich wurde auch viel in den den Jahrzehnten vor den 70ern und 80ern gemacht. Allerdings mag ich den Look dieser Zeit besonders gern. Die 90er hab ich mal ausgelassen. Ein paar coole Sachen (Army of Darkness, Braindead usw.) gab es da zwar auch allerdings war dies das Jahrzehnt des Teeniehorror, den man meiner Meinung nach total knicken kann.



Anscheinend bin ich etwas vom Thema abgekommen:



The Thing ist einfach genial gemacht. Auch wenn es sich um ein "Remake" handelt. Ja richtig gelesen. Remakes gab es auch schon in den 80ern. Allerdings handelt es sich hier um ein gutes Remake. An dieser Stelle muss ich wohl gestehen dass ich das Original nicht gesehen habe. Was nicht so schlimm ist, denke ich.



Fazit: Einer meiner Lieblingsfilme aufgrund seiner Spannung, Effekte und wegen der coolen Sau Kurt Russel.



10von10



Tja, diesem cineastischen Triumph habe ich also recht wenig Schlaf bekommen. Gerade war ich noch in Mengede um ein paar Geldgeschäfte abzuwickeln und um für Simone ein Sixpack Dr.Pepper Cola beim Real zu kaufen. Kaum zu glauben dass man ausgerechnet im Saftladen schlechthin Dr.Pepper kaufen kann. In Leipzig kriegt man das Zeug (soweit ich weiß) nur im britischen Importgeschäft wo eine 2Literflasche 5€ kostet. Da muss man natürlich, wenn man schon mal im Westen ist, nen Hamstereinkauf tätigen...



Zu dem Sixpack habe ich mir aus Neugierde eine Dose Redbull-Cola gekauft. Wird wohl niemals mein Lieblingsgetränk werden. Der erste Schluck war noch recht abstoßend. Den Rest hab ich zwar doch noch zu schätzen gewusst. Doch noch mal werd ich das Zeug wohl nicht mehr kaufen.



Mittlerweile sind auch die Kopfschmerzen wieder verflogen die mich ereilten als ich wieder zu Hause war. Meine Mum hat Elvis-Schnulzen in einer unwirklichen Lautstärke durch die Wohnung dröhnen lassen. Daraufhin musste ich mich per Kopfhörer mit Rob Zombie beruhigen.



Es ist gerade 14:14 als ich das hier tippe und ich muss eigentlich noch lernen. Um ca. 16:00Uhr wollte ich eigentlich mit Simone telefonieren und dann gegen 17:30 zu Bati latschen. Zwischendurch muss ich noch zu Abend essen. Wird alles wieder knapp. Kacke...











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