05.11.2008

Star Trek Season 1 - Review

Der Weltraum unendliche Weiten.... Eine klassische Weltraum Saga die vor über 30 Jahren ihren Anfang nahm, immer wieder kurz vor ihrem Aus stand und nächstes Jahr mit dem, mittlerweile, elften Kinofilm (in Form eines Prequels) sogar einen neuen Anfang findet. Nach mehr als 10 Jahren habe ich mich wieder an Star Trek heran getraut und die erste Season des Klassikers "raufgebeamt"....



Wie bereits oben erwähnt ist es für mich das erste Mal seit etwa10 Jahren, dass ich was aus dem (riesigen) Star Trek Universum gesehen habe. In meiner Kindheit wurden die Klassischen Folgen Sonntags auf Kabel 1 gezeigt und (vielleicht weil nix anderes oder besseres lief) von mir, schon fast wie rituell, mitverfolgt...

Irgendwann verlor ich dann komplett das Interesse und wendete mich eher dem Star Wars Franchise zu. Immerhin bot dieses mehr Abwechslung und Action. Vorallem in den letzten 10 Jahren ist dieser Bereich durch neue Romane, die Special Edition, die neue Trilogie und zu guterletzt den neuen Fernsehserien wiederbelebt worden.

Durch den neuen Star Trek Film von J.J. Abrahams scheint ein neuer Hoffnungsschimmer für Trekkies aufgekommen zu sein. Denn im Vergleich zu Nemesis führt dieser nicht die Geschichte um Captain Jean Luc Picard fort, sondern beginnt die Reihe neu in dem wir Captain Kirks und Mr. Spocks erste Abenteuer dageboten bekommen.

Nun zum eigentlichen:

1966 startete die US-Amerikanische Serie "Star Trek" im amreikanischen Fernsehen und überragte schon etablierte Sci-Fi-Fernsehserein wie Outerlimits und Twilight Zone.

Das Schiff, die U.S.S. Enterprise, unter der Führung von Captain James T. Kirk (William Shatner), befand sich auf einer fünfjährigen Mission um neue Welten und neues Leben zu entdecken...

Die Crew der Enterprise ist nichtnur ein wild zusammen gewürfelter Haufen. Stattdessen repräsentiert die Mannschaft eine fortschrittliche Kultur auf der Erde ohne Klischees und Vorurteile. Zum ersten Mal überhaupt fand man hier Japaner, Schwarze, Frauen (ja Frauen müssen extra erwähnt werden, da sie heute noch oft als Randgruppe gezählt werden) und sogar "Nichtmenschen" als gleichwertige Hauptcharaktere vor, deren Ethnik nichts mit ihrer Rolle zu tun hat. Ein Fakt der den Produzenten immer wie ein Stein im Magen lag. Der Erfolg der Serie gab den Kämpfern für eine derartige Neuerung recht.

Zur Handlung: In jeder Folge trifft die Besatzung der Enterprise, in firiedlicher(!!!) Absicht, auf neue Welten und/oder Rassen um von ihnen zu lernen und das Universum besser zu verstehen. Alle diese Episoden sind auf besondere Art und weise Sinnbilder für Probleme der damaligen und sogar der unsrigen Zeit. Der am besten passende Begriff dafür dürfte wohl die "Parabel" sein. Auf Missverständnissen beruhende Vorurteile und daraus resultierender Rassismus, Krieg und andere gesellschaftliche Konflikte werden so vereinfacht dargestellt und gelöst.

Jeder Charakter besitzt hier seine eigene Funktion und Tiefe, die man bei einer Sci-Fi Sendung aus den 60er Jahren nicht erwartet hätte.

Auch wenn man der Serie ihr Alter ansieht, an Kostümen, Effekten, Props usw. bewegt sie sich vom hirnlosen Action-Klischee weg um Science Fiction so zu zeigen wie er eigentlich gemeint ist: Eine ernste Art Zerrspiegel für Menschen aller Altersklassen und Abstammungen.

Wie man merkt hat mir diese soziale Komponente sehr gut gefallen. Denn würde diese wegfallen hätte man nur einen Einheitsbrei der sehr schnell in Vergessenheit geraten wäre, ohne ein so großens Fandom aufzubauen.

Alles in allem hat mir die erste Season gut gefallen, die trotz ihrer Budgetschwächen, immer ihre Qualität halten konnte.

Fazit 8 von 10


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