23.10.2008

Wie schmeckt das Blut von Dracula - Review

Drei Englische Gentlemen, gelangweilt sowohl von ihrem Alltagsleben als auch von ihren gelegentlichen Besuchen im lokalen "Amüsierbetrieb", suchen nach einem neuen Kick in ihrem Leben bis der junge Lord Courtley vor ihnen steht und ihnen ewiges Leben und Macht verspricht.
Trotz einiger Skepsis, lassen sich die drei dazu breitschlagen das zu Staub verfallene Blut und den Umhang des toten Grafen Dracula von einem Ramschhändler für eine immense Summe zu erstehen.
Bei einer Schwarzen Messe soll dann, durch den Genuss des Blutes von Dracula (Christopher Lee), der Fürst der Finsternis zu neuem Leben erweckt werden um von ihm mit Unsterblichkeit belohnt zu werden.
Als die Zeremonie (scheinbar) schief geht, Kriegen die drei feinen Herren es mit der Angst zu tun und ermorden Lord Courtley. Während sich die Männer aus dem Staub machen, wird Dracula durch den toten Lord Courtley wiedergeboren und schwört Rache für den Mord an seinem Diener.
Doch statt die Mörder seines Jüngers eigenhängig zu töten, nutzt Dracula ihre Kinder als ferngelenkte "Zombies" um sich seiner Widersacher zu entledigen. Unter den Kindern befindet sich die junge Alice dessen Freund Paul nicht mit ansehen will, wie seine große Liebe zu einem Werkzeug des Vampirfürsten wird und so beschließt er dem Spuk ein Ende zu bereiten....


"Wie schmeckt das Blut von Dracula?" ist der fünfte von insgesamt acht Dracula-Filmen die zwischen 1958 und 1973 in den britischen Hammer Studios entstanden. Die Tatsache, dass es sich hierbei quasi um ein Mittelstück einer ganzen Reihe handelt, stört kein bisschen. Der Film wird durch die Todesszene des Grafen eingeleitet um direkt an das Ende des Vorgängers "Dracula´s Rückkehr" anzuknüpfen. Die Handlung ist durchgängig nachvollziehbar und bedarf zum Verständnis keine weiteren Erläuterungen.
Bisher hatte ich nur Gelegenheit den ersten Film (schlicht "Dracula" 1958) und den dritten Teil "Blut für Dracula" (1966) sehen zu können, welche ich an dieser Stelle ruhigen Gewissens empfehlen kann.
Das Spiel der einzelnen Darsteller ist nicht zu bemängeln. Christopher Lee bleibt einfach der (meiner Meinung nach) beste Dracula aller Zeiten. Wen ein wenig Overacting, der Nebendarsteller, nicht stört wird hier kein weiteres Haar in der Suppe finden.
Die Kulissen, die Effekte und sonstige Ausstattung sind auf einem guten Niveau für eine "billige" Produktion aus den 60ern. Alles ist zwar recht bunt, erinnert aber gerade deswegen an einen Comic der nicht mit knallrotem Blut geizt.
Letztendlich kann ich jedem Horror und/oder 60ies Nostalgiker "Wie schmeckt das Blut von Dracula?" an Herzlegen und viel Spaß wünschen. Die DVD wird in Deutschland von Warner vertrieben und ist ungekürzt unter dem Titel "Das Blut von Dracula" zu haben.

Fazit 7,5 von 10

Trailer

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