27.10.2008

Ripley's Game - Review

Tom Ripley (John Malkovich) hat sich mit seiner Frau nach Italien zurückgezogen und lebt dort ein entspanntes Leben als Händler für gefälschte Kunstgegenstände. Als Reeves, ein alter Bekannter aus Berlin, ihn bittet bei der Ermordung eines Konkurrenten aus der Russischen Mafia zu helfen, empfiehlt ihm Ripley den totkranken Jonathan als Mordwekzeug einzusetzten. So will sich Ripley bei Jonathan in Form eines saditischen Spiels für einen Scherz auf seine kosten revanchieren...

Ein eher unbekannter und unscheinbarer Film den man (wenigstens einmal) gesehen haben sollte. Der Charakter des Tom Ripley dürfte den meisten durch "Der talentierte Mr. Ripley" von 1999 bereits ein Begriff sein. Ich persönlich hab den talentierten Ripley nicht gesehen. Das schränkt jedoch nicht im Geringsten ein. Der Film ist um es kurz zusagen einfach gut. Alles ist dabei:Gute Darsteller, eine gute Story und eine gute Atmosphäre lassen den Film super dastehen. Ich kapiere zwar nicht ganz wie der Film bei IMDB nur eine 6,6 kriegen konnte, aber was solls. Vielleicht haben sich zu viele Leute Matt Damon in diesem Film erhofft....

Besonders hat mir der Realismus "Ripley´s Game" gefallen. Keine übertriebenen Blutfontänen wenn es zu den Mordszenen kommt o.ä. Auch diese "coolness" mit der Ripley ans Werk geht hat schon was für sich: "Hold my watch, because if it breaks I'll kill everyone on this train. "^^

"Ripley´s Game" ist übrigens nicht die erste Verfilmung des gleichnamigen Romans von Patricia Highsmith: 1977 hat Wim Wender den Stoff bereits mit Bruno Ganz und Dennis Hopper in den Hauptrollen als "Der Amerikanische Freund" verfilmt.

Fazit 8 von 10

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