22.07.2014

Filmrezension: Die Muse (2011) von Christian Genzel

Manchmal werden gute Filme in deutscher Sprache gemacht. Gute Filme, die einen das Herzblut spüren lassen, das in ihnen steckt, und die es trotz begrenzter Mittel schaffen auf allen Ebenen zu überzeugen. Einer dieser Filme ist Die Muse (2011) von Christian Genzel.

Die Story von Die Muse ist schnell erzäht: eine junge Frau namens Katja wacht in einer Zelle in einem Kellerraum auf. Hinter den Gitterstäben befinden sich ein Schreibtisch und ihr Entführer Peter Fischer. Peter Fischer ist Autor, den eigenen Angaben zufolge ein sehr guter Autor, der auf der Suche nach Inspiration ist und glaubt, sie in Katja gefunden zu haben. Katja soll seine Muse sein, ein Teil seiner großen, wichtigen Vision werden. Dass Katja dabei nicht mitspielen will ist klar und so entbrennt zwischen der Muse-wieder-Willen und dem "wichtigen" Autor ein Machtkampf, bei dem alle Mittel recht sind und schnell klar wird, dass nicht alles in diesem Spiel ist, wie es scheint.

Was wie eine 0815-Thriller-Story mit Kidnapping Thema klingt, ist tatsächlich ein Thriller mit klassischen und daher bekannten Kammerspiel-Elementen. Was Die Muse allerdings von anderen Filmen ihrer Art unterscheidet ist, dass es sich um einen wirklich guten Film handelt. Wirklich gut im Sinne von: engagierte und glaubhafte Darsteller, stimmiges Setdesign, sinnvolle und vielsagende Kameraführung und vor allem ein intelligentes, konsequentes und gut durchdachtes Drehbuch.
Schlussendlich geht es dann eben um das Gesamtergebnis, und dazu lässt sich sagen: Die Muse ist einfach spannend und macht aus einem klassischen Stoff etwas eigenes, das auch alte Film-Hasen überraschen und unterhalten kann.

Ein Kammerspiel, das auf kleinem Raum stattfindet und nicht von pausenloser Action, sondern von Dialogen und kleinsten körperlichen Gesten lebt, steht und fällt mit seinen Darstellern. Henriette Müller spielt Katja mit erfrischender Natürlichkeit, will heißen sie verzichtet auf ermüdende Theater-Theatralik und präsentiert einen echten Menschen, der sich plötzlich in einer ungewöhnlichen Notsituation befindet und damit umgehen muss. Thomas Limpinsel verfolgt mit Peter Fischer eine ähnliche Strategie und was leicht ein abgedroschener Autoren-Typus mit expressionistisch verklärter Wahnsinnsvision hätte sein können, wird in seiner Darstellung zu einem glaubhaften Menschen mit nachvollziehbarer Motivation und Gefühlswelt. Auch Jean-Luc Julien, der dritte im Bunde der Darsteller, macht seine Aufgabe gut und verkauft glaubwürdig den von mir aus Spoiler Gründen nicht weiter erwähnten Subplot.

Buch und Regie von Die Muse stammen wie schon erwähnt von Christian Genzel, den der eine oder andere vielleicht durch seinen Blog Wilsons Dachboden kennt. Die Muse von 2011 ist Genzels erster langer Spielfilm, vorher hat er Kurzfilme gemacht. Nicht immer gelingt es Independant Filmemachern den Sprung vom Kurz- aufs Langformat ohne großes Holpern zu überstehen, Christian Genzel hat mit Die Muse jedoch ganze Arbeit geleistet. Das starke Rückrad des Films bildet sein Drehbuch, das auf gängige Klischees verzichtet und mit Verstand und ohne Hollywood Allüren eine schlüssige, gut strukturierte Geschichte erzählt. Zwar kommt es in der Mitte des Films zu ein paar Längen, die sind beim rasanten Schluss, der tatsächlich actionreicher verläuft als vielleicht zu Beginn erwartet, aber schnell vergessen.

Was mir an Die Muse besonders gefällt ist, dass keiner der Charaktere zu einem Typus verkommt und niemand spontan Superkräfte entwickelt oder zum genialen Psycho-Duellanten mutiert. Katja ist eine ganz normale Frau, nicht mehr und nicht weniger und daher funktionieren eben auch nicht alle ihrer Flucht- und Verweigerungsstrategien. Genausowenig ist Peter Fischer ein böses Genie oder ein gewalttätiger Loser. Man mag es kaum glauben, aber: Die Muse kommt tatsächlich ganz ohne sexuelle Bedrohung aus. Sicher spielt es eine Rolle, dass hier ein Mann eine Frau entführt, um sie zu seiner Inspirationsquelle zu machen, aber eben nicht auf die platte Torture-Porn Art, die einem mittlerweile so sehr zum Halse heraushängt. Wichtig ist das Geschlecht der Entführten nur im Kunst-theoretischen Kontext des Films. Der ist besonders für Peter Fischer wichtig, denn er ergeht sich gern in literaturtheoretischen Diskursen und schwärmt vom geschriebenen Wort, seiner Wirkungsmacht und all dem Mitternachts-Talkrunden-Blabla, das Autoren gern von sich geben. Glücklicherweise fallen weder Katja noch der Film selbst darauf herein. Peters Plan und dem Drehbuch liegen andere, ökonomische Motive zugrunde, die schließlich dazu führen, dass Die Muse kein ruhiges Kammerspiel bleibt, sondern in handfeste Gewalt mündet.

Independant Filme gelingen, wenn sie auch aus begrenzten Mitteln ein Maximum an Film herausholen. Dazu benötigen sie die unerschütterliche Begeisterung für das Projekt und das gebündelte Know How aller Beteiligten. Beides spürt man, wenn man sich Die Muse anschaut.
Gibt es Abzüge? Klar. Zum Beispiel im Punkto Perrücken. Wie erwähnt gibt es in der Filmmitte auch ein paar Längen.
Insgesamt kann man jedoch mit gutem Gewissen den Hut ziehen und Die Muse von Christian Genzel mit überzeugten 8 von 10 Punkten bewerten. Wer Lust auf einen gut gemachten, intelligenten Thriller hat, der seine Zuschauer nicht für dumm verkauft, ist hier an der richtigen Adresse und unterstützt dabei auch noch den deutschen Independant Film.
Für einen Themen-Videoabend empfehle ich Hard Candy, Misery oder Der Tod und das Mädchen.

Wo könnt ihr Die Muse sehen? Im Internet. Seit dem 15ten März ist der Film als Video On Demand bei Vimeo zu sehen, Kostenpunkt 2,99$ zum Ausleihen, 4,99$ zum Kaufen. Hier der Link zum Film, wo ihr euch auch den Trailer anschauen könnt: Die Muse On Demand

Und zum Schluss noch eine Ankündigung: demnächst präsentieren wir auf der Brainbar ein Interview mit Christian Genzel. Darin wird es nicht nur um Die Muse gehen, sondern vor allem auch darum, wie man als Independant Filmemacher so lebt, wie die Film-Maschinerie hierzulande an sich funktioniert und natürlich wollen wir auch wissen, was Christian Genzel als nächstes macht. Seid also gespannt. 

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Star Wars: Rebels Extended Trailer


Das wird sooooo cool!

via StarWarsUnion

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14.07.2014

Buch-Rezension: ALIEN - Out of the Shadows

Name: ALIEN: Out of the Shadow
Autor: Tim Lebbon
Erscheinungsdatum: bereits erhältlich (Deutsche Fassung ab November 2014)
Verlag: Titan Books
Preis: ca. 6€


Als Fanboy der Alien-Saga warte ich (Prometheus mal ausgeklammert) seit Ewigkeiten auf neue Filme in der Reihe. Irgendwem bei 20th Century Fox scheint es ähnlich zu gehen, denn zum 35. Jubiläum von ALIEN hat man Titan Books nicht nur die Erlaubnis (den Befehl?) erteilt, Alan Dean Fosters Filmromane neu aufzulegen, man hat auch drei komplett neue Geschichten in Auftrag gegeben: Out of the Shadows von Tim Lebbon (erschienen im Januar) Sea of Sorrows von James A. Moore (erscheint Ende diesen Monats) und River of Pain von Christopher golden (erscheint im November).
Mit dem offiziellem Siegel von FOX wirken derartige Projekte (zumindest auf mich) weitaus interessanter als Bücher, die mal eben so von irgendeinem Verlag rausgehauen werden. Vor allem mit dem Anspruch zum offiziellem Kanon der Filme zählen zu wollen, hat man mich neugierig gemacht. 

Achtung: Diese Review beinhaltet leichte bis gravierende Spoiler in Bezug auf die Filme ALIEN und ALIENS. 

Die Story:

Der Minenfrachter Marion hängt unbekümmert im Orbit des Planeten LV178, bis beide Shuttle des Bodenpersonals zeitgleich fluchtartig zurückkehren. Das erste Shuttle kollidiert mit der Marion und richtet massive Schäden bei Schiff und Crew an. Aus dem Cockpit des zweiten Shuttles wird der Crew der Marion ein grausamer Anblick per Live Feed presentiert: die Rückkehrer platzen nacheinander auf und kleine Parasiten schlüpfen aus ihren Brustkörben. Das Shuttle landet im Hangar der Marion und seine totbringede Fracht wartet auf seine nächsten Opfer. Angeführt von Chris "Hoop" Hooper kann die Mannschaft der Marion nichts weiter tun als ein Notsignal zu senden, das Shuttle abzuriegeln, den Parasiten beim Wachsen zu zusehen und auf Rettung zu warten. 
Einige Wochen später erscheint ein Rettungsboot auf dem Radar der Marion, doch Anstatt einer Bergungsmannschaft finden der Rest der Crew an Bord der Narcissus eine einzelne Frau im Hyperschlaf: Ellen Ripley, die einzige Überlebende des Desasters auf der Nostromo.
Die Tatsache, dass Ripley schon mit den übel gelaunten Aliens zu tun hatte, hilft nicht gerade dabei, die Situation zu entschärfen, denn das Schiff ist im Begriff seinen Schäden zu erliegen und droht in der Atmosphäre von LV178 zu verglühen. Außerdem gibt es nur noch ein nutzbares Rettungsboot - Ripleys Schiff - und selbst wenn man darin die Flucht antreten will, braucht man Vorräte und Treibstoffzellen, die jeweils unten auf dem alienverseuchten Planeten gelagert werden. 
Es gibt also nur eine Möglichkeit zu fliehen: die Aliens aus dem Shuttle locken und töten, mit dem Shuttle auf dem Planeten landen und die ensprechenden Vorräte aus der Mine bergen. Klingt doch einfach...

Das Buch:
ALIEN: Out of the Shadows ist zeitlich zwischen ALIEN und ALIENS angesiedelt. Mich hat die Wahl dieses Settings zunächst stutzig bzw. skeptisch gestimmt. Immerhin ist es eine ziehmlich halzbrecherische Aktion den bereits etablierten Kanon so zu unterwandern, dass es hinterher auch noch Sinn ergibt. Lesern des Star Wars Expanded Universe dürfte es nicht neu sein, dass Geschichten in allen möglichen Formen veröffentlicht werden, die darauf beruhen zwischen den bekannten Filmen zu spielen. Schließlich trennen die Filme mehrere Jahre, da passt theoretisch noch einiges rein. 
Aber: Im Gegensatz zu Star Wars fließen die (ersten 3) Alien-Filme nahtlos ineinader... oder vielleicht doch nicht? 

Tim Lebbon hat es geschafft mit "Out of the Shadows" ein "gewagtes" Gedankenexperiment  in einen knackigen 300-nochwas-Seiten-Roman zu packen, den man nicht aus der Hand legen will. Ohne Mist. Wenn ich nicht zwischendurch noch andere Sachen zu tun gehabt hätte  (wie Schlafen, Essen, Uni, Eltern beim Umzug Helfen etc.) hätte ich das Buch an einem statt an sechs Tagen durchgelesen. Sobald man sich auf die Idee hinter der Story einlässt, kann man wirklich viel Spaß mit der Geschichte haben.
Der Roman fühlt sich an wie ein Amalgam der ersten 3 Alien-Teile in dem Elemente der Filme zusammenführt werden um daraus etwas komplett eigenes zu schaffen. Wer mal ALIEN Trilogy auf Playstation gezockt hat, versteht wahrscheinlich noch besser was ich meine. Würde ich hier weiter ins Detail gehen, würde ich ich schon in Spoiler-Gefilde abrutschen.

Wer den Anfang ALIENS kennt, kann sich schon vorstellen, welchen Kurs Out of the Shadows gegen Ende einschlagen dürfte: Zum Schluss muss Ripley irgendwie wieder in ihrer Rettungskapsel landen und ins Nichts geschickt werden.
An dieser Stelle werde ich nicht verraten ob außer Ripley noch jemand irgendwie überlebt oder nicht. Darum geht es auch nicht wirklich. Wichtig ist, dass die neuen Charaktere im Buch tatsächlich Charaktere sind. Anstatt aus jeder Figur nur Kanonenfutter #1, #2, #3 und so weiter zu machen hat Lebbon sich dafür entschieden jeden zu behandeln wie einen Charakter dessen Ende nicht feststeht. Dies ist ein wichtiger Punkt, den sich das Buch deutlich mit ALIEN und ALIENS teilt. Auch wenn man ein bitteres Ende für die Crew der Nostromo oder für die Colonial Marines ahnt/geahnt hat, nehmen einen die Schicksale schon irgendwie mit. (*der Autor vergießt ein imaginäres Bier für William "Game over, man! Game over!" Hudson im Rinnstein*)
Ein Punkt der mir in einem Buch das im Alien-Universum spieltbesonders wichtig war, wurde so gut gehandhabt wie nur irgendwie möglich: Gender-Politik. In den Filmen hat das Geschlecht der Charaktere zu 99% nie eine Rolle gespielt. Ripley wurde erst kurz vor Drehbeginn zu einer Frau umgeschrieben. Am Charakter und seinen Handlungen wurde nichts geändert. Bei Out of the Shadows fühlt es sich so an als hätte Tim Lebbon das fertige Manuskript vor sich liegen gehabt, daneben eine Liste der Charakternamen und eine Münze. Die Geschlechter wurde dann per Münzwurf zugeteilt. Perfekt.
Die Figuren haben sogar Eigenschaften und Eigenheiten: wie echte Personen. Vielleicht betone ich das jetzt etwas häufiger als normalerweise nötig, aber es scheint mir nötig, um dem Buch gerecht zu werden. Es ist einfach erfrischend, wenn man einen Scifi-/Horror-Roman liest, in dem einem nicht jeder Charakter am Arsch vorbei geht. Ein Phänomen das heutzutage vorallem in Genrefilmen zum "Guten Ton" zu gehören scheint.

Besonders positiv ist mir die Darstellung von Ripley aufgefallen. Immerhin steht und fällt eine ALIEN Geschichte mit dem Bild, das von Ripley gezeichnet wird. Wenn wir nicht die Ripley aus den Filmen vor uns sehen, ist das Buch überflüssig. Ripley wird hier noch deutlicher als es in ALIENS möglich war mit ihrem Shell Shock konfrontiert. Lebbon ist der Frage nachgegangen, was eine Konfrontation mit den Xenomorphen mit einem Menschen anstellt. Was bleibt von deiner Psyche übrig, wenn sich dir deine fleischgewordenen Alpträume gegenüberstellen? Für Ripley lautet die Antwort auf diese Frage: Alpträume, in denen man wieder und wieder mit ansehen muss wie die eigene 10 Jährige Tochter wieder und wieder von Chestburstern zerfetzt wird. Da ist es kein Wunder, dass Ripley es sich zum Ziel gemacht hat so viele von den Biestern wie möglich zu vernichten.

Fazit:

Wie man merkt, kann ich nicht wirktlich schlecht über das Buch reden. ALIEN Out of the Shadows ist ein Fahrstuhl zur Hölle und zurück. Wer die Alien-Filme mag und sich auf eine Geschichte zwischen ALIEN und ALIENS einlassen kann/will, sollte wirklich zugreifen. Der Roman hat alles, was man als Fan der Saga will: Action, Horror, Spannung, coole Einfälle und jede Menge Aliens. 

"Not bad for a human." 7,5 von 10

[Wer sich mit dem englischen Text schwer tut, muss sich übrigens nicht ärgern. Im November erscheint bei Heyne die deutsche Übersetzung.]

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28.06.2014

Trailer: Phineas and Ferb Star Wars Mashup



Eines muss man Disney lassen: sie wissen wie sie vorgehen müssen um so viele neue Star Wars Fans ins Boot zu holen wie nur irgendwie möglich. Nachdem man Phineas und Ferb letztes Jahr in "Mission Marvel" auf Spiderman und Co.  treffen lassen hat, gibt es nun ein Star Wars Mashup. Mich hats jetzt nicht gerade vom Hocker gefegt und ich wäre auch ohne ein Phineas and Ferb Star Wars Special ausgekommen, doch als Fanboy kann ich nicht anders als wenigstens mal reinzuschauen.

Die Story:

Wie man vielleicht erwartet, finden sich in dieser spezielle Episode Phineas & Ferb unsere Helden in einem Paralleluniversum während Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung. Die kultigen Star Wars-Charaktere Luke Skywalker, Darth Vader, Han Solo, Prinzessin Leia, Chewbacca, C-3PO (von Simon Pegg gesprochen!) sind ebenfalls Teil dieses einstündigen Events.

Dies ist die offizielle Zusammenfassung: "Phineas und Ferb leben nur eine Feuchtfarm entfernt von Luke Skywalker auf dem Planeten Tatooine, als R2-D2 und die Pläne des Todessterns versehentlich in ihren Speeder fallen. Das Schicksal der Galaxis in Händen, heuern sie die Piloton Isabella an, Rivalin von Han Solo, ihnen bei der Rückgabe der Pläne an die Rebellen-Allianz zu helfen. Die niederrangige Sturmtrupplerin Candace verkompliziert ihnen die Angelegenheit, denn sie möchte die Rebellen gefangen nehmen und verfolgt sie durch die Galaxis, in der Hoffnung, die Todessternpläne zurückzugewinnen.

Zur selben Zeit bricht auf dem Todesstern Chaos aus, als Perry the Rebelpus beim Versuch in Karbonit gefangen wird, Darthenshmirtz von der Nutzung seines 'Sith-inators' abzubringen. Die Saga wendet sich zum Schlechten, als Ferb zufälligerweise im Kreuzfeuer des Sith-inators erwischt wird, was ihn zu einem ausgereiften Sith macht und zu einer epischen Schlacht zwischen den Brüdern führt." 
Via/Übersetzung von Star Wars Union

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25.06.2014

Shane Black schreibt ein Predator Reboot (Update: es ist doch eine Fortsetzung)











Update vom 26.6.: Shane Black hat kürzlich dem Collider gegenüber richtiggestellt das der neue Predator-Film eine Fortsetzungen und kein Reboot werden soll:

“As far as Fred and I are concerned anyway, why start over, when you’ve all this rich mythology yet to mine?”  Black said he doesn’t like reboots generally, but can “really get behind inventive sequels”, noting that he likes “the idea of expanding and exploring the existing Predator mythology, rather than hitting the restart button. He went on to say that Dekker, who’s writing the screenplay, is “perfect” for the project, adding the two had a blast writing the screenplay for The Monster Squad together.”

Quelle wieder AvP Galaxy 


Original Nachricht vom 25.6.:

Diese Nachricht ist ein bisschen wie ein Predator im Tarnmodus - hätte man eigentlich kommen sehen müssen. *Ba-Dum-Tss!*
Da allgemein bekannt ist das Filmstudios gerne Geld verdienen und das sie momentan jede verfügbare Lizenz melken, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis das Predator-Franchise eine neue Chance bekommen würde. Im Gegensatz zu Remakes oder Reboots die sonst eher in den Händen von unbekannte(re)n Filmemachern landen, hat man bei Fox etwas tiefer in der Personal-Kiste gewühlt: Shane Black (Autor: Lethal Weapon 1 &2, Last Boy Scout und Last Action Hero bzw. Regie: Kiss Kiss Bang Bang und Iron Man 3) wird das Treatment für den neuen Predator schreiben und Fred Dekker (Buch und Regie bei Night of the Creeps, Monster Squad und Robocop 3) wird daraus ein Drehbuch ausformulieren. Der Produzent der bisherigen Predator-Filme - John Davis - nimmt hier wieder seinen alten Posten ein.

Vor wenigen Tagen habe ich mich noch gefragt was wohl aus dem angeblichen Predators-Sequel geworden ist, dass Robert Rodriguez schon seit einger Zeit auf der Pfannne gehabt haben will. Diese Frage hat sich wohl schneller und angenehmer selbst beantwortet, als ich es mir erhofft hatte. Immerhin könnte das Autoren-Team kaum besser aufgestellt sein. Mit zwei derartigen Urgesteinen am Drücker, die mit ausreichend Erfahrung in Sachen Action und Science Fiction mit Köpfchen und Humor aufwarten können, kann man ruhig zuversichtlich sein. Dies bedeutet zwar das Rodriguez aus dem Rennen ist, damit kann ich allerdings leben. Predators war an sich recht solide, kam allerdings nicht ohne gewisse Mängel aus. 

So manch einer fragt sich jetzt womöglich ob ein Reboot der Reihe ein Mitwirken von Arnold Schwarzenegger beinhalten wird. Ich ehrlich gesagt kaum bis gar nicht. Für mich ist "Predator" kein klassischer "Schwarzenegger-Film" dem man anmerkt, dass der nur als Vehikel für Arnie dienen sollte. Da ich relativ früh die beiden ersten Filme nacheinander gesehen habe, hatte sich für mich irgendwie nie die Frage gestellt warum Arnolds Charakter nie in Predator 2 aufgetaucht ist. War einfach so.
20 Jahre später ist es mir immernoch "egal".  Die Predatoren jagen offensichtlich die Beute, die sich als am zehesten erweist. Würde ein Predator heute auf die Erde kommen um einen fast 70 Jährigen Dutch Schaefer zu jagen? Ich denke nicht. 
Wenn man Schwarzenegger wieder einbauen wollte, dann sollte man ihn eher zu einem Charakter ausbauen der es sich zum Ziel gemacht hat Predatoren aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Übrigens war Peter Keyes (Gary Buseys Charakter) nämlich Dutch Schaefer bis sicher war das Schwarzenegger was anderes vor hat anstatt Predator 2 zu machen und man das Drehbuch entsprechend umschreiben musste.

Wie man vielleicht merkt, bin ich schon wieder voll im Thema. Eigentlich bin ich recht optimistisch was ein Predator-Reboot angeht. Schlimmer als die beiden AvP-Kotzkrücken kann es nicht werden... oder?
Wenn man außer den Autoren noch fähige Leute für die Arbeiten hinter und vor der Kamera engagieren kann, könnte das eine coole Sache werden.
Wer weiß, vielleicht ist man schlau und baut die eine oder andere Hintertür für ein vernünftiges Alien- (oder sogar späteres Prometheus) Crossover ein. Der Shared Universe Trend (wie bei Marvel und DC) scheint ja noch anzuhalten.

via AvP Galaxy


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11.06.2014

StarTrek Axanar: Trailer zum Star Trek Independant Film



Star Trek Axanar ist ein Star Trek Independant Film, der weder von Paramount noch von CBS produziert wird. Finanziert ist der Film durch Kickstarter Kampagnen und soll laut Autor und Produzent Alec Peters eine neue Ära des Star Trek Independant Films einleiten: Filme von Fans für Fans, die mit Story, Darstellern und guten Effekten überzeugen.
Das klingt alles super, vor allem wenn man bedenkt, dass Paramount und CBS das Franchise schon seit Jahren falsch anpacken und bis auf die neuen Kinofilme jedes Potential des Stoffs im Regal verstauben lassen. Schaut man sich dagegen an, was Disney mit Marvel und Star Wars macht, wird einem als Star Trek Fan schon ein wenig schwer ums Herz. Schön, dass sich die Fans (wie immer) einfach selbst kümmern und jetzt auch ganze Feature-Film Projekte auf die Beine stellen.

Thema des Films wird die Geschichte um den legendären Starfleet Captain Garth of Izar und die Schlacht von Axanar sein (wie der Titel schon vermuten lässt), was jeder gute Star Trek Fan natürlich sofort zuordnen kann... Für alle, die sie nicht kennen, gibt es hier und hier mehr Infos.

Nach dem Trailer und allem, was ich bisher über Star Trek Axanar gelesen habe, bin ich generell sehr gespannt auf das Projekt. Auch die vielen bekannten Gesichter sind vielversprechend: J.G. Hertzler (Motherfucking Martok - aber nicht als Martok), Kate Vernon, Mark Hogan, Tony Todd und und und. Für Starfleet sind mir das zunächst zwar zu wenig Frauen, aber ich warte mal den fertigen Film ab. Schaut man sich die Liste der Charaktere auf der offiziellen Homepage an, gibt es da ja wenigstens noch ein wenig Potential.
Star Trek Axanar, behalten wir das also mal im Auge...
via Robots and Dragons

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23.05.2014

Review: Godzilla (2014)

Kaum ein Trailer hat mir in den letzten Monaten so viel Vorfreude auf einen Film bereitet wie der Teaser zu Godzilla. Epischer Chorgesang, Menschen, die sich durch dunkle Wolken hinab in eine halb zerstörte Stadt stürzen und dann der Umriss einer enormen Kreatur in den Trümmern: GODZILLA! So wolle ich ihn sehen und so wurde er mir versprochen: bombastisch!
Gestern konnten wir uns nach langem Warten dann endlich in weichen Kinosesseln zurücklehnen und die Show genießen. Und es war... ok.

1999: Ishiro Serizawa (Ken Watanabe im vollen Alter-japanischer-Wissenschaftler-Modus) begutachtet in einer Höhle auf den Philipinen ein riesiges Skelett, von dem aus sich etwas lebendiges einen Weg ins Meer gebahnt zu haben scheint. Kurz darauf kommt es in einem Atomkraftwerk nahe Tokyo zu einer Katastrophe, die Joe Brody (Bryan Cranston) ohne Ehefrau und mit vielen Fragen zurücklässt.
2014: Ford Brody (Aaron Taylor-Johnson) reist nach Japan um seinen nach wie vor von der Tragödie besessenen Vater Joe zurück in die USA zu holen. Zusammen stoßen sie noch einmal in das Sperrgebiet rund um das Atomkraftwerk vor und werden dabei bald in monströse Ereignisse verwickelt.
Ach ja, und irgendwann kommt dann Godzilla.

Das klingt doch alles sehr spannend und tatsächlich ist es das auch. Der erste Akt des Films ist absolut gelungen, was wir vor allem Bryan Cranston und der Rolle, die er spielen darf, zu verdanken haben. Tylor-Johnson, den wir aus Kick-Ass eigentlich als allgemein fähigen Schauspieler kennen, hat demgegenüber einen undankbaren Job: er spielt einen Charakter ohne Tiefe und bar jeder Entwicklung. Genau wie alle anderen Haupt- und Nebencharaktere des Films. Hier fängt es mit meinen Problemen auch schon an.

Es dauert allgemein sehr lange, bis wir Godzilla zu Gesicht bekommen. Das ist an sich eine gute Idee, denn so haben wir Zeit uns mit den Menschen, die wir im Laufe der unvermeidlichen Katastrophe begleiten, zu identifizieren. Wenn es da etwas zu identifizieren gäbe. Ford Brody ist Soldat und er hat eine Frau und einen Sohn und einen Vater (und ein Talent dafür zufällig immer genau da zu sein, wo riesige Monster auftauchen). Und das ist auch schon alles. Es gäbe genug Potential für innere Konflikte und Entwicklungen, der Film versucht gegen Ende sogar eine Parallele zwischen Brody und Godzilla in ihrer Rolle als Verteidiger aufzubauen, allerdings klappt es einfach nicht. Das Script bietet seinen Charakteren zu wenig Stoff.
Sogar der Film selbst scheint das zuzugeben, wenn er seinem Helden in bedrohlichen Situationen ein fremdes Kind zur Seite stellt, das in uns Besorgnis evozieren soll. Wenn wir uns um den Hauptcharakter allein nicht genug Sorgen machen und darum ein Symbol für Unschuld brauchen, ist das ein Problem.

Überhaupt versucht der Film unsere Emotionen mit allerlei Kindern und Tieren zu wecken, anstatt uns Empatie mit erwachsenen Menschen oder anonymen Massen zuzutrauen. Reichen uns Bilder, die an die von Tsunamis ausgelösten Verwüstungen oder an den 11. September erinnern nicht aus, um etwas zu fühlen?  Im Zuge der ständigen Retraumatisierung, die Hollywood in den letzten Jahren mit immer mehr zerstörten Metropolen und immer mehr anonymen Todesopfern betreibt, macht die Darstellung dieser Katastrophen in Godzilla wenigstens Sinn. Der König der Monster war immer schon ein Symbol für unsere Ängset und hausgemachten Desaster. Dass wir allerdings ständig in langen Spielberg Amazement Shots in die Augen entsetzter Kinder sehen müssen, ist ermüdende Emotions-Gängelei, die völlig überflüssig wäre, wenn unsere Hauptcharaktere mehr wären als Der Soldat, Die Ehefrau, Das Kind, Der Wissenschaftler, Der Militär-Mann etc.

Der offensichtliche Versuch des Films uns nicht nur für die Monster, sondern auch für die Menschen einzunehmen, scheitert kläglich. Ähnlich ergeht es der Ambition, eine sinnvolle und gut strukturierte Handlung zu präsentieren.
Der zweite Akt des Films ist entweder durch Schnitte vollkommen verstümmelt oder in der Tat ein absolutes Script Fiasko, in dem ständig die Handlung erklärt wird, Nebenplots für die Haupthandlung völlig unnütz sind, furchtbar dumme Entscheidungen getroffen werden und Plotholes so groß wie Urzeitmonster klaffen. Auf alles, was hier nicht funktioniert, einzugehen würde den Rahmen sprengen. Beispielhaft möchte ich allerdings erwähnen, dass es offenbar selbst mit bester Technik unmöglich ist, Hochhaus-große Wesen, die sich nicht besonders schnell bewegen, über weite Strecken im Auge zu behalten, und dass unser Held seiner Frau den Rat gibt, doch besser an dem Ort, an dem die entscheidende Monster-Schlacht stattfinden wird, auf ihn zu warten, anstatt sich in Sicherheit zu bringen. Jaaaaaa.

"Aber Simone! Es ist Godzilla, ein Monsterfilm, bei dem es um Spaß, Effekte, krasse Kämpfe und eben nicht um ein hochkoplexes Script und lebensechte, dreidimensionale Charaktere geht!"
Richtig. Darum kann der Film froh sein, dass der dritte Akt reinhaut - und zwar so richtig. In San Francisco angekommen bekommen wir endlich, was wir wollten: Godzilla in Action und einen gradlinigen Handlungsstrang. Der Zuschauer muss sich lange gedulden, aber als Godzilla dann kämpft, werden auf der Leinwand tatsächlich alle Träume wahr.
Abgesehen von dem dann doch etwas zu schmalzigen ("Hollywood"-) Ende hinterlässt Godzilla damit ein Gefühl allgemeiner Befriedigung. Solange man nicht anfängt genauer über den Plot nachzudenken.

Von mir erhält Godzilla 6,5 Punkte von 10.


Christians Zusatz:

Auch wenn es wehtut, muss ich den oben genannten Schwächen des Films zustimmen. Während der erste und dritte Akt mich komplett umgehauen haben, schafft die Mitte des Films es einen fast schon zu langweilen. Schade.
Im Großen und Ganzen kann ich "Godzilla" nicht böse sein. Es gibt Unstimmigkeiten und schmalzige Momente in dieser Symphonie der Zerstörung, die mich fast dazu bringen, mir die Haare vom Kopf zu reissen, dennoch überwiegt in meinen Augen das Coole am Film: großartige Effekte, toll eingefangene Atmosphäre, ein hammermäßiger Score und GODZILLA(!!!).
Mit Kenntnissen ein paar klassischer Godzilla-Filme und mit Gareth Edwards erstem Film "Monsters" im Hinterkopf, kann man nur Spaß an Godzillas Rückkehr haben. Dem König der Monster steht - im Gegensatz zu Roland Emmerichs sprichwörtlichem Desaster - sogar das CGI. Ähnlich wie in Guillermo DelToros "Pacific Rim" scheint man der Prämisse gefolgt zu sein, es aussehen zu lassen als könnte da tatsächlich jemand  in einem Kostüm stecken. Trotzdem hat man es geschafft, die Kreaturen in ihren Kämpfen natürlich wirken zu lassen. Wer mal Dokumentationen gesehen hat, in denen Tiere in freier Wildbahn kämpfen, wird das eine oder andere Verhaltensmuster eventuell wiedererkennen.

Ich schließe mich mich den 6,5 Punken an. Gareth Edwards "Godzilla" ist ein visuelles Meisterwerk, das leider an der einen oder anderen Stelle schwächelt.

Zweiter Zusatz:

Seit zwei Tagen bittet Simone mich jetzt schon meinen Beitrag zur Godzilla-Review zu leisten, um das Ding endlich zu posten.
Ohne zu wissen warum habe ich allerdings prokastiniert. Warum? Keine Ahnung vielleicht habe ich ja auf etwas gewartet. Vielleicht war es ja die heutige Ankündigung von Disney/Lucasfilm, dass Gareth Edwards die Regie des ersten Star Wars SpinOffs übernehmen wird! Das Drehbuch wird Gary Whitta (Book of Eli) schreiben und der Film soll am 16. Dezember 2016 starten. Das Thema ist noch nicht bekannt.


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David Lynch's Return Of The Jedi



Die Filmgeschichte ist voller kurioser Kleinigkeiten. Eine davon ist die Tatsache, dass George Lucas dem jungen David Lynch nach dessen Erfolg The Elephant Man die Regie für Return of the Jedi anbot. Bisher mussten wir uns auf unsere Fantasie (und Dune) verlassen, um uns vorzustellen, wie das wohl ausgesehen hätte. Jetzt liefert das Internet uns diesen wirklich schön zusammengeschnittenen Trailer für David Lynch's Return of the Jedi. Nicht übel!

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30.04.2014

Star Wars Episode VII Besetzung ist offiziell!

Meine Fresse! Mit solchen Nachrichten hätte ich an diesem Morgen nie gerechnet! Wo sonst nur weitere Casting-Gerüchte, Neuigkeiten zu Rebels oder Meldungen über das gerebootete Expanded Universe herumflattern, hat man auf StarWars.com ENDLICH die offizielle Cast von Episode VII bekannt gegeben! Ich wippe die ganze Zeit vor Freude hin und her denn:

Mark Hamill, Harrison Ford, Carrie Fisher, Anthony Daniels, Peter Mayhew und Kenny Baker sind zurück! Ja, die Gang ist wieder da! Vor Oktober 2012 hätte ich nie erwartet das mal schreiben zu dürfen. Außer in einem 1.-April-Post vielleicht...
Es ist mir fast schon Wurscht in welcher Form die alte Garde vorkommt, Hauptsache: sie sind wieder da! Ich befürchete, dass ich mich nassmachen werde wenn Luke Skywalker endlich wieder auf der Leinwand zu sehen ist...

Damit Episode VII nicht den Titel "Das beste kommt zum Schluss" verdient, sind auch jede Menge neue (junge bzw. unbekanntere / ältere bzw. bekanntere) Gesichter gecastet worden: John Boyega, Daisy Ridley, Adam Driver, Oscar Isaac, Andy Serkis, Domhnall Gleeson und Max von Sydow vervollständigen die Truppe.
Ich gebe zu: vier der sieben Neuzugänge habe ich noch nie irgendwo gesehen. Lediglich John Boyega kenne ich aus Attack the Block und Andy Serkis und Max von Sydow sollte man niemandem mehr vorstellen müssen. Bei Serkis bin ich gespannt, ob er einen Live-Action-Charakter spielt oder ob wir uns auf einen kompletten CGI-Charakter vorbereiten müssen. Ich will hier keine Angst vor einem zweiten Jar Jar führen, nur... uns wurde schon einmal wehgetan... ;)

Ohne selbst groß spekulieren zu wollen und nur um eine Gedächtnisstütze zu bieten, zitiere ich an dieser Stelle mal die Liste an gesuchten "Typen", die letztes Jahr im Juni veröffentlicht wurde. Da kann man sich ja schon was drauf zusammenreimen.

Late-teen female, independent, good sense of humour, fit.
Young twenty-something male, witty and smart, fit but not traditionally good looking.
A late twentysomething male, fit, handsome and confident.
Seventy-something male, with strong opinions and tough demeanour. Also doesn’ t need to be particularly fit.
A second young female, also late teens, tough, smart and fit.
Forty something male, fit, military type.
Thirtysomething male, intellectual. Apparently doesn’t need to be fit.

Nun dürfte auch das dumme Geheule aufhören, wie doof Kathleen Kennedy, JJ Abrams und alle bei Lucasfilm sind, weil sie uns NNNNNNNNNNNIIIIIEEEEEE was neues erzählen...

via StarWars.com

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20.03.2014

Michinama Webserie mit Kaijus: Enormous



In Enormous haben Kaiju die Menschheit angegriffen und nicht viel von unserer Zivilisation übrig gelassen. Ein Such- und Rettungsteam von der UN sucht in einem verlassenen Gebäude nach weiteren Überlebenden, bis ein paar unfreundliche Typen ihnen ihre Ausrüstung abnehmen wollen und eine Animation aus einem 90er Jahre Videospiel das Haus angreift...

Enormous basiert auf dem gleichnamigen Comic von Tim Daniel und Mehdi Cheggour. Die Idee des Comics, ein Postapokalyptisches Szenario mit Kaiju, klingt an sich nicht schlecht. Im Grunde genommen hat man nur die Idee "was wäre wenn Godzilla oder die Viecher aus Pacific Rim das Rennen gegen die Menschheit machen würden" weitergesponnen. 
Man kann sich jetzt zwar noch darum streiten, ob dies "sinnig" ist, da eines der Ziele im Kaiju-Genre immer gewesen ist dafür zu sorgen, dass es mit der Welt nicht so weit kommt. Egal. Kann man ja auch mal machen.

Die Ausführung der Serie ist ein ganz anderes Thema. Sieht an sich nett aus und man hat sich auch viel Mühe gegeben. Leider ist das Monster so glaubwürdig wie der Weihnachtsmann. Ich werde zwar aus Interesse weiter am Ball bleiben, doch das wichtigste an dem die Show hängt sieht aus wie Ingame-Grafik aus Resident Evil 1. Schade eigentlich. Da dürfte der Comic mehr hermachen.

via Fangoria

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