28.07.2014

Trailer: Mad Max Fury Road


Wie geil! Mad Max ist zurück! Als ich zum ersten Mal davon gehört hab, dass ein neuer Mad Max mit Tom Hardy in der Hauptrolle in der Mache ist, war ich schon an Bord. Wer braucht schon Mel Gibson wenn er Bronson haben kann?

Der Trailer zu Fury Road sieht schonmal hammermäßig aus und verspricht jede Menge oldschoolige Action und Stunts in einer postapokalyptischen Einöde. Ich freu mich jetzt schon. Wenn der Film nur halb so gut wie "Der Vollstrecker" wird, bin ich zufrieden.

via Geek!

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26.07.2014

Trailer: "The Death of Superman Lives" Doku



Und nochmal Kevin Smith (sort of): der erste Trailer zur Dokumentation "The Death of Superman Lives" wurde endlich veröffentlicht. 
Kinder, rückt mal etwas näher. Onkel Bender erzählt euch jetzt mal was: es gab mal eine Zeit - wir Erwachsenen nennen sie die 90er - da gab es mal einen guten Filmemacher der hieß Tim Burton. Der Herr Burton hatte zu dieser Zeit schon eine Menge guter Filme gemacht, wie zum Beispiel "Batman". Lange bevor Batman jedem seine Motivation erzählen musste und Superman als Mörder dargestellt wurde, sollte dieser Herr Burton auch einen Superman-Film machen. Einen Superman-Film mit Nicholas Cage als Superman nach einem Drehbuch von Kevin Smith.
Hätte ich diesen Film gerne gesehen? Auf jeden Fall! Anscheinend bin ich nicht der einzige der so denkt. Vorallem wenn man bedenkt, wie viele Fans sich von Zack Snyders "Man of Steel" verprellt fühlen, ist es kein Wunder, dass nun eine Doku über Supermans nie gedrehtes Abenteuer produziert worden ist. 
Was aus dem oben genannten Herrn Burton geworden ist, ist nicht ganz klar. Manche behaupten er macht immernoch Filme. Doch das halte ich für ein Gerücht...

via Blastr

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Trailer: Kevin Smith's "Tusk"



Wow! Wer hätte gedacht, dass die Prämisse "Michael Parks entführt Justin Long und verwandelt ihn in ein Walross." so gut aussehen könnte?
Zur Erklärung: Kevin Smith podcastet schon seit einger Zeit und vor einer Weile haben er und seine Freunde ein Wenig über eine Nachrichten-Story herum geblödelt. Darin ging es um einen Kanadier der jemanden dafür bezahlen wollte als Walross verkleidet in seinem Haus rumzuhängen. Für Smith klang das wie die Kanadische Version von "The Human Centepide" und er fragte sich wie das wohl als Film aussehen würde. Kurz darauf startete er eine Umfrage per Twitter, ob auch andere sowas sehen wollen würden: über #WalrusYes oder #WalrusNo sollte über Kevin Smith's nächstes Projekt abgestimmt werden. Das Ergebnis seht ihr oben.

Ich finde der Trailer sieht schonmal verdammt gut aus. Ein kanadisches "Texas Chainsaw Massacre" mit einer ziehmlich abgefuckten Form der "Tierliebe" und typischem Kevin Smith Humor.

via ShockTillYouDrop

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23.07.2014

Fantasy Filmfest 2014 - Trailer und erste Programm Highlights

Pflichttermin im Kalender aller Liebhaber des im weitesten Sinne fantastischen Films: das Fantasy Filmfest 2014. Nachdem vor einiger Zeit der erste Trailer für das FFF 2014 zu sehen war (siehe unten) gibt es langsam auch immer mehr Informationen zum Programm der diesjährigen Tour durch 7 deutsche Städte. Und soweit wir das hier beurteilen können, werden einige echte Highlights dabei sein.

Am 7.8.2014 startet das FFF in Berlin und wandert dann weiter über Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, München und Hamburg bis nach Köln, wo es am 21. September sein Ende findet. Wir überlegen schwerstens, ob wir uns in Köln auch den einen oder anderen Film ansehen, denn je mehr Titel für das Programm bekannt werden, umso mehr läuft uns das Wasser im Mund zusammen.

Filme, die es uns besonders angetan haben, sind zum Beispiel "Blue Ruin" von Jeremy Saulnier, "The Rover" von David Michôd und nicht zuletzt "Suburban Gothic" von Richard Bates Jr.. Da wir schon Gelegenheit hatten, Blue Ruin zu sehen, können wir was diesen Titel angeht sagen: es lohnt sich (eine Review wird folgen)! Auf Suburban Gothic bin ich derweilen extrem gespannt, weil mir schon Richard Bates Jr.s "Excision" so gut gefallen hat (auch da sollte ich vielleicht mal was zu schreiben...).

Das bisherige Programm und neue Entries findet ihr auf der Fantasy Filmfest Homepage, da gibt es dann auch Infos zu allen Terminen, Preisen und allem, was man sonst so wissen muss. Hier erstmal der Trailer, der mit lustigen Animationen vor allem die Stimmung rüberbringt.


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22.07.2014

Filmrezension: Die Muse (2011) von Christian Genzel

Manchmal werden gute Filme in deutscher Sprache gemacht. Gute Filme, die einen das Herzblut spüren lassen, das in ihnen steckt, und die es trotz begrenzter Mittel schaffen auf allen Ebenen zu überzeugen. Einer dieser Filme ist Die Muse (2011) von Christian Genzel.

Die Story von Die Muse ist schnell erzäht: eine junge Frau namens Katja wacht in einer Zelle in einem Kellerraum auf. Hinter den Gitterstäben befinden sich ein Schreibtisch und ihr Entführer Peter Fischer. Peter Fischer ist Autor, den eigenen Angaben zufolge ein sehr guter Autor, der auf der Suche nach Inspiration ist und glaubt, sie in Katja gefunden zu haben. Katja soll seine Muse sein, ein Teil seiner großen, wichtigen Vision werden. Dass Katja dabei nicht mitspielen will ist klar und so entbrennt zwischen der Muse-wieder-Willen und dem "wichtigen" Autor ein Machtkampf, bei dem alle Mittel recht sind und schnell klar wird, dass nicht alles in diesem Spiel ist, wie es scheint.

Was wie eine 0815-Thriller-Story mit Kidnapping Thema klingt, ist tatsächlich ein Thriller mit klassischen und daher bekannten Kammerspiel-Elementen. Was Die Muse allerdings von anderen Filmen ihrer Art unterscheidet ist, dass es sich um einen wirklich guten Film handelt. Wirklich gut im Sinne von: engagierte und glaubhafte Darsteller, stimmiges Setdesign, sinnvolle und vielsagende Kameraführung und vor allem ein intelligentes, konsequentes und gut durchdachtes Drehbuch.
Schlussendlich geht es dann eben um das Gesamtergebnis, und dazu lässt sich sagen: Die Muse ist einfach spannend und macht aus einem klassischen Stoff etwas eigenes, das auch alte Film-Hasen überraschen und unterhalten kann.

Ein Kammerspiel, das auf kleinem Raum stattfindet und nicht von pausenloser Action, sondern von Dialogen und kleinsten körperlichen Gesten lebt, steht und fällt mit seinen Darstellern. Henriette Müller spielt Katja mit erfrischender Natürlichkeit, will heißen sie verzichtet auf ermüdende Theater-Theatralik und präsentiert einen echten Menschen, der sich plötzlich in einer ungewöhnlichen Notsituation befindet und damit umgehen muss. Thomas Limpinsel verfolgt mit Peter Fischer eine ähnliche Strategie und was leicht ein abgedroschener Autoren-Typus mit expressionistisch verklärter Wahnsinnsvision hätte sein können, wird in seiner Darstellung zu einem glaubhaften Menschen mit nachvollziehbarer Motivation und Gefühlswelt. Auch Jean-Luc Julien, der dritte im Bunde der Darsteller, macht seine Aufgabe gut und verkauft glaubwürdig den von mir aus Spoiler Gründen nicht weiter erwähnten Subplot.

Buch und Regie von Die Muse stammen wie schon erwähnt von Christian Genzel, den der eine oder andere vielleicht durch seinen Blog Wilsons Dachboden kennt. Die Muse von 2011 ist Genzels erster langer Spielfilm, vorher hat er Kurzfilme gemacht. Nicht immer gelingt es Independant Filmemachern den Sprung vom Kurz- aufs Langformat ohne großes Holpern zu überstehen, Christian Genzel hat mit Die Muse jedoch ganze Arbeit geleistet. Das starke Rückrad des Films bildet sein Drehbuch, das auf gängige Klischees verzichtet und mit Verstand und ohne Hollywood Allüren eine schlüssige, gut strukturierte Geschichte erzählt. Zwar kommt es in der Mitte des Films zu ein paar Längen, die sind beim rasanten Schluss, der tatsächlich actionreicher verläuft als vielleicht zu Beginn erwartet, aber schnell vergessen.

Was mir an Die Muse besonders gefällt ist, dass keiner der Charaktere zu einem Typus verkommt und niemand spontan Superkräfte entwickelt oder zum genialen Psycho-Duellanten mutiert. Katja ist eine ganz normale Frau, nicht mehr und nicht weniger und daher funktionieren eben auch nicht alle ihrer Flucht- und Verweigerungsstrategien. Genausowenig ist Peter Fischer ein böses Genie oder ein gewalttätiger Loser. Man mag es kaum glauben, aber: Die Muse kommt tatsächlich ganz ohne sexuelle Bedrohung aus. Sicher spielt es eine Rolle, dass hier ein Mann eine Frau entführt, um sie zu seiner Inspirationsquelle zu machen, aber eben nicht auf die platte Torture-Porn Art, die einem mittlerweile so sehr zum Halse heraushängt. Wichtig ist das Geschlecht der Entführten nur im Kunst-theoretischen Kontext des Films. Der ist besonders für Peter Fischer wichtig, denn er ergeht sich gern in literaturtheoretischen Diskursen und schwärmt vom geschriebenen Wort, seiner Wirkungsmacht und all dem Mitternachts-Talkrunden-Blabla, das Autoren gern von sich geben. Glücklicherweise fallen weder Katja noch der Film selbst darauf herein. Peters Plan und dem Drehbuch liegen andere, ökonomische Motive zugrunde, die schließlich dazu führen, dass Die Muse kein ruhiges Kammerspiel bleibt, sondern in handfeste Gewalt mündet.

Independant Filme gelingen, wenn sie auch aus begrenzten Mitteln ein Maximum an Film herausholen. Dazu benötigen sie die unerschütterliche Begeisterung für das Projekt und das gebündelte Know How aller Beteiligten. Beides spürt man, wenn man sich Die Muse anschaut.
Gibt es Abzüge? Klar. Zum Beispiel im Punkto Perrücken. Wie erwähnt gibt es in der Filmmitte auch ein paar Längen.
Insgesamt kann man jedoch mit gutem Gewissen den Hut ziehen und Die Muse von Christian Genzel mit überzeugten 8 von 10 Punkten bewerten. Wer Lust auf einen gut gemachten, intelligenten Thriller hat, der seine Zuschauer nicht für dumm verkauft, ist hier an der richtigen Adresse und unterstützt dabei auch noch den deutschen Independant Film.
Für einen Themen-Videoabend empfehle ich Hard Candy, Misery oder Der Tod und das Mädchen.

Wo könnt ihr Die Muse sehen? Im Internet. Seit dem 15ten März ist der Film als Video On Demand bei Vimeo zu sehen, Kostenpunkt 2,99$ zum Ausleihen, 4,99$ zum Kaufen. Hier der Link zum Film, wo ihr euch auch den Trailer anschauen könnt: Die Muse On Demand

Und zum Schluss noch eine Ankündigung: demnächst präsentieren wir auf der Brainbar ein Interview mit Christian Genzel. Darin wird es nicht nur um Die Muse gehen, sondern vor allem auch darum, wie man als Independant Filmemacher so lebt, wie die Film-Maschinerie hierzulande an sich funktioniert und natürlich wollen wir auch wissen, was Christian Genzel als nächstes macht. Seid also gespannt. 

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Star Wars: Rebels Extended Trailer


Das wird sooooo cool!

via StarWarsUnion

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14.07.2014

Buch-Rezension: ALIEN - Out of the Shadows

Name: ALIEN: Out of the Shadow
Autor: Tim Lebbon
Erscheinungsdatum: bereits erhältlich (Deutsche Fassung ab November 2014)
Verlag: Titan Books
Preis: ca. 6€


Als Fanboy der Alien-Saga warte ich (Prometheus mal ausgeklammert) seit Ewigkeiten auf neue Filme in der Reihe. Irgendwem bei 20th Century Fox scheint es ähnlich zu gehen, denn zum 35. Jubiläum von ALIEN hat man Titan Books nicht nur die Erlaubnis (den Befehl?) erteilt, Alan Dean Fosters Filmromane neu aufzulegen, man hat auch drei komplett neue Geschichten in Auftrag gegeben: Out of the Shadows von Tim Lebbon (erschienen im Januar) Sea of Sorrows von James A. Moore (erscheint Ende diesen Monats) und River of Pain von Christopher golden (erscheint im November).
Mit dem offiziellem Siegel von FOX wirken derartige Projekte (zumindest auf mich) weitaus interessanter als Bücher, die mal eben so von irgendeinem Verlag rausgehauen werden. Vor allem mit dem Anspruch zum offiziellem Kanon der Filme zählen zu wollen, hat man mich neugierig gemacht. 

Achtung: Diese Review beinhaltet leichte bis gravierende Spoiler in Bezug auf die Filme ALIEN und ALIENS. 

Die Story:

Der Minenfrachter Marion hängt unbekümmert im Orbit des Planeten LV178, bis beide Shuttle des Bodenpersonals zeitgleich fluchtartig zurückkehren. Das erste Shuttle kollidiert mit der Marion und richtet massive Schäden bei Schiff und Crew an. Aus dem Cockpit des zweiten Shuttles wird der Crew der Marion ein grausamer Anblick per Live Feed presentiert: die Rückkehrer platzen nacheinander auf und kleine Parasiten schlüpfen aus ihren Brustkörben. Das Shuttle landet im Hangar der Marion und seine totbringede Fracht wartet auf seine nächsten Opfer. Angeführt von Chris "Hoop" Hooper kann die Mannschaft der Marion nichts weiter tun als ein Notsignal zu senden, das Shuttle abzuriegeln, den Parasiten beim Wachsen zu zusehen und auf Rettung zu warten. 
Einige Wochen später erscheint ein Rettungsboot auf dem Radar der Marion, doch Anstatt einer Bergungsmannschaft finden der Rest der Crew an Bord der Narcissus eine einzelne Frau im Hyperschlaf: Ellen Ripley, die einzige Überlebende des Desasters auf der Nostromo.
Die Tatsache, dass Ripley schon mit den übel gelaunten Aliens zu tun hatte, hilft nicht gerade dabei, die Situation zu entschärfen, denn das Schiff ist im Begriff seinen Schäden zu erliegen und droht in der Atmosphäre von LV178 zu verglühen. Außerdem gibt es nur noch ein nutzbares Rettungsboot - Ripleys Schiff - und selbst wenn man darin die Flucht antreten will, braucht man Vorräte und Treibstoffzellen, die jeweils unten auf dem alienverseuchten Planeten gelagert werden. 
Es gibt also nur eine Möglichkeit zu fliehen: die Aliens aus dem Shuttle locken und töten, mit dem Shuttle auf dem Planeten landen und die ensprechenden Vorräte aus der Mine bergen. Klingt doch einfach...

Das Buch:
ALIEN: Out of the Shadows ist zeitlich zwischen ALIEN und ALIENS angesiedelt. Mich hat die Wahl dieses Settings zunächst stutzig bzw. skeptisch gestimmt. Immerhin ist es eine ziehmlich halzbrecherische Aktion den bereits etablierten Kanon so zu unterwandern, dass es hinterher auch noch Sinn ergibt. Lesern des Star Wars Expanded Universe dürfte es nicht neu sein, dass Geschichten in allen möglichen Formen veröffentlicht werden, die darauf beruhen zwischen den bekannten Filmen zu spielen. Schließlich trennen die Filme mehrere Jahre, da passt theoretisch noch einiges rein. 
Aber: Im Gegensatz zu Star Wars fließen die (ersten 3) Alien-Filme nahtlos ineinader... oder vielleicht doch nicht? 

Tim Lebbon hat es geschafft mit "Out of the Shadows" ein "gewagtes" Gedankenexperiment  in einen knackigen 300-nochwas-Seiten-Roman zu packen, den man nicht aus der Hand legen will. Ohne Mist. Wenn ich nicht zwischendurch noch andere Sachen zu tun gehabt hätte  (wie Schlafen, Essen, Uni, Eltern beim Umzug Helfen etc.) hätte ich das Buch an einem statt an sechs Tagen durchgelesen. Sobald man sich auf die Idee hinter der Story einlässt, kann man wirklich viel Spaß mit der Geschichte haben.
Der Roman fühlt sich an wie ein Amalgam der ersten 3 Alien-Teile in dem Elemente der Filme zusammenführt werden um daraus etwas komplett eigenes zu schaffen. Wer mal ALIEN Trilogy auf Playstation gezockt hat, versteht wahrscheinlich noch besser was ich meine. Würde ich hier weiter ins Detail gehen, würde ich ich schon in Spoiler-Gefilde abrutschen.

Wer den Anfang ALIENS kennt, kann sich schon vorstellen, welchen Kurs Out of the Shadows gegen Ende einschlagen dürfte: Zum Schluss muss Ripley irgendwie wieder in ihrer Rettungskapsel landen und ins Nichts geschickt werden.
An dieser Stelle werde ich nicht verraten ob außer Ripley noch jemand irgendwie überlebt oder nicht. Darum geht es auch nicht wirklich. Wichtig ist, dass die neuen Charaktere im Buch tatsächlich Charaktere sind. Anstatt aus jeder Figur nur Kanonenfutter #1, #2, #3 und so weiter zu machen hat Lebbon sich dafür entschieden jeden zu behandeln wie einen Charakter dessen Ende nicht feststeht. Dies ist ein wichtiger Punkt, den sich das Buch deutlich mit ALIEN und ALIENS teilt. Auch wenn man ein bitteres Ende für die Crew der Nostromo oder für die Colonial Marines ahnt/geahnt hat, nehmen einen die Schicksale schon irgendwie mit. (*der Autor vergießt ein imaginäres Bier für William "Game over, man! Game over!" Hudson im Rinnstein*)
Ein Punkt der mir in einem Buch das im Alien-Universum spieltbesonders wichtig war, wurde so gut gehandhabt wie nur irgendwie möglich: Gender-Politik. In den Filmen hat das Geschlecht der Charaktere zu 99% nie eine Rolle gespielt. Ripley wurde erst kurz vor Drehbeginn zu einer Frau umgeschrieben. Am Charakter und seinen Handlungen wurde nichts geändert. Bei Out of the Shadows fühlt es sich so an als hätte Tim Lebbon das fertige Manuskript vor sich liegen gehabt, daneben eine Liste der Charakternamen und eine Münze. Die Geschlechter wurde dann per Münzwurf zugeteilt. Perfekt.
Die Figuren haben sogar Eigenschaften und Eigenheiten: wie echte Personen. Vielleicht betone ich das jetzt etwas häufiger als normalerweise nötig, aber es scheint mir nötig, um dem Buch gerecht zu werden. Es ist einfach erfrischend, wenn man einen Scifi-/Horror-Roman liest, in dem einem nicht jeder Charakter am Arsch vorbei geht. Ein Phänomen das heutzutage vorallem in Genrefilmen zum "Guten Ton" zu gehören scheint.

Besonders positiv ist mir die Darstellung von Ripley aufgefallen. Immerhin steht und fällt eine ALIEN Geschichte mit dem Bild, das von Ripley gezeichnet wird. Wenn wir nicht die Ripley aus den Filmen vor uns sehen, ist das Buch überflüssig. Ripley wird hier noch deutlicher als es in ALIENS möglich war mit ihrem Shell Shock konfrontiert. Lebbon ist der Frage nachgegangen, was eine Konfrontation mit den Xenomorphen mit einem Menschen anstellt. Was bleibt von deiner Psyche übrig, wenn sich dir deine fleischgewordenen Alpträume gegenüberstellen? Für Ripley lautet die Antwort auf diese Frage: Alpträume, in denen man wieder und wieder mit ansehen muss wie die eigene 10 Jährige Tochter wieder und wieder von Chestburstern zerfetzt wird. Da ist es kein Wunder, dass Ripley es sich zum Ziel gemacht hat so viele von den Biestern wie möglich zu vernichten.

Fazit:

Wie man merkt, kann ich nicht wirktlich schlecht über das Buch reden. ALIEN Out of the Shadows ist ein Fahrstuhl zur Hölle und zurück. Wer die Alien-Filme mag und sich auf eine Geschichte zwischen ALIEN und ALIENS einlassen kann/will, sollte wirklich zugreifen. Der Roman hat alles, was man als Fan der Saga will: Action, Horror, Spannung, coole Einfälle und jede Menge Aliens. 

"Not bad for a human." 7,5 von 10

[Wer sich mit dem englischen Text schwer tut, muss sich übrigens nicht ärgern. Im November erscheint bei Heyne die deutsche Übersetzung.]

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28.06.2014

Trailer: Phineas and Ferb Star Wars Mashup



Eines muss man Disney lassen: sie wissen wie sie vorgehen müssen um so viele neue Star Wars Fans ins Boot zu holen wie nur irgendwie möglich. Nachdem man Phineas und Ferb letztes Jahr in "Mission Marvel" auf Spiderman und Co.  treffen lassen hat, gibt es nun ein Star Wars Mashup. Mich hats jetzt nicht gerade vom Hocker gefegt und ich wäre auch ohne ein Phineas and Ferb Star Wars Special ausgekommen, doch als Fanboy kann ich nicht anders als wenigstens mal reinzuschauen.

Die Story:

Wie man vielleicht erwartet, finden sich in dieser spezielle Episode Phineas & Ferb unsere Helden in einem Paralleluniversum während Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung. Die kultigen Star Wars-Charaktere Luke Skywalker, Darth Vader, Han Solo, Prinzessin Leia, Chewbacca, C-3PO (von Simon Pegg gesprochen!) sind ebenfalls Teil dieses einstündigen Events.

Dies ist die offizielle Zusammenfassung: "Phineas und Ferb leben nur eine Feuchtfarm entfernt von Luke Skywalker auf dem Planeten Tatooine, als R2-D2 und die Pläne des Todessterns versehentlich in ihren Speeder fallen. Das Schicksal der Galaxis in Händen, heuern sie die Piloton Isabella an, Rivalin von Han Solo, ihnen bei der Rückgabe der Pläne an die Rebellen-Allianz zu helfen. Die niederrangige Sturmtrupplerin Candace verkompliziert ihnen die Angelegenheit, denn sie möchte die Rebellen gefangen nehmen und verfolgt sie durch die Galaxis, in der Hoffnung, die Todessternpläne zurückzugewinnen.

Zur selben Zeit bricht auf dem Todesstern Chaos aus, als Perry the Rebelpus beim Versuch in Karbonit gefangen wird, Darthenshmirtz von der Nutzung seines 'Sith-inators' abzubringen. Die Saga wendet sich zum Schlechten, als Ferb zufälligerweise im Kreuzfeuer des Sith-inators erwischt wird, was ihn zu einem ausgereiften Sith macht und zu einer epischen Schlacht zwischen den Brüdern führt." 
Via/Übersetzung von Star Wars Union

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25.06.2014

Shane Black schreibt ein Predator Reboot (Update: es ist doch eine Fortsetzung)











Update vom 26.6.: Shane Black hat kürzlich dem Collider gegenüber richtiggestellt das der neue Predator-Film eine Fortsetzungen und kein Reboot werden soll:

“As far as Fred and I are concerned anyway, why start over, when you’ve all this rich mythology yet to mine?”  Black said he doesn’t like reboots generally, but can “really get behind inventive sequels”, noting that he likes “the idea of expanding and exploring the existing Predator mythology, rather than hitting the restart button. He went on to say that Dekker, who’s writing the screenplay, is “perfect” for the project, adding the two had a blast writing the screenplay for The Monster Squad together.”

Quelle wieder AvP Galaxy 


Original Nachricht vom 25.6.:

Diese Nachricht ist ein bisschen wie ein Predator im Tarnmodus - hätte man eigentlich kommen sehen müssen. *Ba-Dum-Tss!*
Da allgemein bekannt ist das Filmstudios gerne Geld verdienen und das sie momentan jede verfügbare Lizenz melken, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis das Predator-Franchise eine neue Chance bekommen würde. Im Gegensatz zu Remakes oder Reboots die sonst eher in den Händen von unbekannte(re)n Filmemachern landen, hat man bei Fox etwas tiefer in der Personal-Kiste gewühlt: Shane Black (Autor: Lethal Weapon 1 &2, Last Boy Scout und Last Action Hero bzw. Regie: Kiss Kiss Bang Bang und Iron Man 3) wird das Treatment für den neuen Predator schreiben und Fred Dekker (Buch und Regie bei Night of the Creeps, Monster Squad und Robocop 3) wird daraus ein Drehbuch ausformulieren. Der Produzent der bisherigen Predator-Filme - John Davis - nimmt hier wieder seinen alten Posten ein.

Vor wenigen Tagen habe ich mich noch gefragt was wohl aus dem angeblichen Predators-Sequel geworden ist, dass Robert Rodriguez schon seit einger Zeit auf der Pfannne gehabt haben will. Diese Frage hat sich wohl schneller und angenehmer selbst beantwortet, als ich es mir erhofft hatte. Immerhin könnte das Autoren-Team kaum besser aufgestellt sein. Mit zwei derartigen Urgesteinen am Drücker, die mit ausreichend Erfahrung in Sachen Action und Science Fiction mit Köpfchen und Humor aufwarten können, kann man ruhig zuversichtlich sein. Dies bedeutet zwar das Rodriguez aus dem Rennen ist, damit kann ich allerdings leben. Predators war an sich recht solide, kam allerdings nicht ohne gewisse Mängel aus. 

So manch einer fragt sich jetzt womöglich ob ein Reboot der Reihe ein Mitwirken von Arnold Schwarzenegger beinhalten wird. Ich ehrlich gesagt kaum bis gar nicht. Für mich ist "Predator" kein klassischer "Schwarzenegger-Film" dem man anmerkt, dass der nur als Vehikel für Arnie dienen sollte. Da ich relativ früh die beiden ersten Filme nacheinander gesehen habe, hatte sich für mich irgendwie nie die Frage gestellt warum Arnolds Charakter nie in Predator 2 aufgetaucht ist. War einfach so.
20 Jahre später ist es mir immernoch "egal".  Die Predatoren jagen offensichtlich die Beute, die sich als am zehesten erweist. Würde ein Predator heute auf die Erde kommen um einen fast 70 Jährigen Dutch Schaefer zu jagen? Ich denke nicht. 
Wenn man Schwarzenegger wieder einbauen wollte, dann sollte man ihn eher zu einem Charakter ausbauen der es sich zum Ziel gemacht hat Predatoren aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Übrigens war Peter Keyes (Gary Buseys Charakter) nämlich Dutch Schaefer bis sicher war das Schwarzenegger was anderes vor hat anstatt Predator 2 zu machen und man das Drehbuch entsprechend umschreiben musste.

Wie man vielleicht merkt, bin ich schon wieder voll im Thema. Eigentlich bin ich recht optimistisch was ein Predator-Reboot angeht. Schlimmer als die beiden AvP-Kotzkrücken kann es nicht werden... oder?
Wenn man außer den Autoren noch fähige Leute für die Arbeiten hinter und vor der Kamera engagieren kann, könnte das eine coole Sache werden.
Wer weiß, vielleicht ist man schlau und baut die eine oder andere Hintertür für ein vernünftiges Alien- (oder sogar späteres Prometheus) Crossover ein. Der Shared Universe Trend (wie bei Marvel und DC) scheint ja noch anzuhalten.

via AvP Galaxy


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11.06.2014

StarTrek Axanar: Trailer zum Star Trek Independant Film



Star Trek Axanar ist ein Star Trek Independant Film, der weder von Paramount noch von CBS produziert wird. Finanziert ist der Film durch Kickstarter Kampagnen und soll laut Autor und Produzent Alec Peters eine neue Ära des Star Trek Independant Films einleiten: Filme von Fans für Fans, die mit Story, Darstellern und guten Effekten überzeugen.
Das klingt alles super, vor allem wenn man bedenkt, dass Paramount und CBS das Franchise schon seit Jahren falsch anpacken und bis auf die neuen Kinofilme jedes Potential des Stoffs im Regal verstauben lassen. Schaut man sich dagegen an, was Disney mit Marvel und Star Wars macht, wird einem als Star Trek Fan schon ein wenig schwer ums Herz. Schön, dass sich die Fans (wie immer) einfach selbst kümmern und jetzt auch ganze Feature-Film Projekte auf die Beine stellen.

Thema des Films wird die Geschichte um den legendären Starfleet Captain Garth of Izar und die Schlacht von Axanar sein (wie der Titel schon vermuten lässt), was jeder gute Star Trek Fan natürlich sofort zuordnen kann... Für alle, die sie nicht kennen, gibt es hier und hier mehr Infos.

Nach dem Trailer und allem, was ich bisher über Star Trek Axanar gelesen habe, bin ich generell sehr gespannt auf das Projekt. Auch die vielen bekannten Gesichter sind vielversprechend: J.G. Hertzler (Motherfucking Martok - aber nicht als Martok), Kate Vernon, Mark Hogan, Tony Todd und und und. Für Starfleet sind mir das zunächst zwar zu wenig Frauen, aber ich warte mal den fertigen Film ab. Schaut man sich die Liste der Charaktere auf der offiziellen Homepage an, gibt es da ja wenigstens noch ein wenig Potential.
Star Trek Axanar, behalten wir das also mal im Auge...
via Robots and Dragons

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